Erfahrungsbericht: Meine Kiefer OP (UKVV)

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Der Beitrag hier soll von der OP und den Tagen danach erzählen. Ich bin männlich, 30 und mit 27 bekam ich plötzlich schiefe Zähne im Unterkiefer. Zudem hatte ich schon immer einen Überbiss, die obere Zahnreihe biss deutlich über die untere drüber. Ich ging also zum Kieferorthopäden und habe gefragt, was man denn machen kann. Die ernüchternde Analyse: Es muss ein kombiniertes Verfahren aus fester Zahnspange und Operation her. Die feste Zahnspange überlebe ich, aber die OP? Kiefer brechen? Mund verschnüren? Nichts essen? Schmerzen? Narkose? 1000 Fragen tauchten in meinem Kopf auf und ich habe wirklich lange mit mir gerungen, ob ich es nun mache oder nicht. Nun, ich habe es gemacht (wenn schon, dann richtig) und berichte hier nun von meinen Erfahrungen mit der Kiefer-OP (Termin war 17.6)


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Vor der OP

Das wichtigste: Findet einen Arzt, dem ihr wirklich vertraut. Wenn er/sie euch halbseiden vorkommt, Finger weg! Der Arzt sollte für die Art ovn OP, die ihr machen wollt, halbswegs bekannt sein (Kann man googeln), sollte als schon viele Überbiss / UKVV / Bimax-OPs gemacht haben. Dann löchert den Arzt mit Fragen, am besten ihr nehmt einen Zettel mit, weil viele Antworten werden euch durch den Kopf rauschen, ihr werdet sie zuhause aber nicht mehr zusammenbekommen, weil ihr aufgeregt wart.

Wenn ihr die OP nicht zufällig als Super-Diät-Programm nutzen wollt: Esst vorher bis sich die Balken biegen. Man verliert durch die OP ordentlich Gewicht, bei mir waren es z.B. 4 Kilo in der ersten Woche nach OP. Wer also ohnehin schon schlank ist, sollte die Wochen vor der OP ordentlich essen.

Die Drinks gibt es von verschiedenen Herstellern und sehen ungefähr so aus.

Die Drinks gibt es von verschiedenen Herstellern und sehen ungefähr so aus.

Besorgt euch in den Tagen vor der OP alle notwendigen Spielereien aus der Apotheke und dem Supermarkt. Dazu gehören z.B.: Ein Kasten stilles Wasser, Kühl-Pads und hochkalorische Drinks. Letztere sind leider sehr teuer aber unvermeidbar, da ihr nach der OP etwa 2-3 Wochen nur flüssige Kost zu euch nehmen könnt. Ich habe mit die Dinger im Internet bestellt, so spart man wenigstens ein paar Euro. Mein Fehler war, nur eine Sorte zu bestellen, daher kann ich jetzt (8. Tag nach OP) keine Schoko-Drinks mehr sehen. Besser ist, wenn ihr euch einen Mischkarton bestellt, z.B. Fresubin aus der Apotheke oder günstig im Internet.  Da man pro Tag ca. 4 Flaschen braucht, lohnt auch der große Karton. Schmerztabletten braucht ihr keine kaufen, ihr könnt eh nur flüssiges Schmerzmittel zu euch nehmen. Man könnte Paracetamol Saft kaufen (kostet online ca. 3 Euro), in meinem Fall hab ich den aber vom Krankenhaus mitbekommen.

Der Tag vor der OP

Am Tag vor der OP gab es bei mir noch ein Narkose-Gespräch mit dem Arzt. Auch hier solltet ihr alle Fragen loswerden. Wenn ihr jung, gesund und ohne Vorerkrankungen seid, ist auch das Narkose-Risiko laut Aussage meines Arztes sehr gering. Heute wird alles mit Gerätem permanent überwacht. Ihr solltet euch für den Tag Urlaub nehmen und es ruhig angehen lassen. Ablenken hilft, trefft Freunde oder macht es euch zuhause gemütlich. Abends durfte ich dann ab 22.30 Uhr nicht mehr essen (OP war am nächsten morgen 8 Uhr) und ab 2 Uhr nichts mehr trinken, dies sagt euch aber der Arzt vorher. Es ist wichtig das einzuhalten, weil der Magen zur OP komplett leer sein muss.

Der Tag der OP

Wenn ihr es euch aussuchen könnt, nehmt einen Termin am Morgen. Da fällt es mit dem „vorher nicht essen“ nicht so ins Gewicht. Ich war um 8 Uhr dran. Da das Krankenhaus eine Stunde entfernt war, hieß es 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr losfahren. Am besten ihr lasst euch von jemandem fahren, da ihr doch aufgeregt sein werdet. In der Regel bezieht ihr vor Ort euer Zimmer und dürft dort das schöne OP-Hemd (hinten offen) und ein paar edle Thrombose-Strümpfe anziehen. Meist gibt es dort dann auch eine Beruhigungstablette. In meinem Fall hat die so gut gewirkt, dass ich 30 Minuten nach der Tablette offenbar weggeschlafen bin und ab da nichts mehr weiß. Also ich weiß nicht mal mehr, wie ich in den OP geschoben wurde, auch alle unschönen Dinge wie Intubation reinschieben, bekam ich nicht mehr mit (gut dass es so ein Beruhigungszeug gibt).

Aufgewacht bin ich dann ziemlich beduselt gegen 14 Uhr, um 16 Uhr wurde ich von der Familie besucht. Das ist wirklich gut, weil die Umgebung im Krankenhaus doch ungewohnt ist. Schmerzen hatte ich keine, es gab Schmerzmittel und alle mögliche Zeugs direkt über eine Nadel in den Arm. Obwohl ich „nur“ eine Unterkiefervorverlagerung (UKVV) hatte, waren beide Kiefer miteinander verbunden. Das ist etwas was zunächst schon Angst machen kann, einfach weil es ungewohnt ist. Man muss aber keine Angst haben zu ersticken oder so – Ruhe bewahren ist jetzt das wichtigste. An diesem Tag passiert nicht mehr viel weil ich sehr müde war und nur noch Ruhe brauchte.

Tag 1-3 nach der OP

Die ersten Tage nach der OP sind, man muss es so sagen,  nicht schön. Es schwillt in den ersten 3 Tagen alles immer weiter an, man sieht aus wie ein Hamster. Im Krankenhaus gab es klare Brühe zu allen Mahlzeiten, hochkalorische Kost war noch zu dickflüssig. Ich habe mich dann entschieden, nach 2-3 Tagen die Kanüle aus dem Am entfernen zu lassen, zu groß ist hier das Risiko einer Infektion, gerade wenn sich das Pflegepersonal nicht direkt vor dem Kontakt die Hände desinfiziert oder Kanülen offen liegen lässt. Schmerzmittel und Antibiotika gab es ab dem Zeitpunkt zum Trinken. Ich persönlich reagiere immer stark auf Antibiotika was den Bauch an geht (bööööses grummeln), das geht auch vor allem Leuten mit Reizdarmsyndrom so. Daher habe ich mir im Vorfeld dieses Probiotikum besorgt. Das sind quasi gute Darmbakterien die man als Pulver einrührt und trinken kann. Kosten dummerweise auch recht viel Geld (also was heißt viel im Zusammenhang mit so einer OP, es sind ca. 25-35 Euro). Pulver ist gut weil dann kann man es einrühren und trinken.Hab mit der Kur eine Woche vor der OP begonnen und hatte fast keine Probleme mit dem Bauch.

Schüssel mit Wasser, Eisakku und Lappen zum Kühlen.

Schüssel mit Wasser, Eisakku und Lappen zum Kühlen.

Es gilt immernoch: Vor Schmerzen muss man keine Angst haben, im Krankenhaus gab es Novalminsulfontropfen und Paracetamol – das ist gut und lässt einen kaum Schmerzen spüren. Was hilft: Viel kühlen – am besten mit feuchter Kühle – also einen Lappen in eine Schüssel und ein Eis-Akku dazu. Das ist besser als trockene Kälte direkt aus dem Akku. Nervig ist eher das nicht essen / sprechen können und das man nur auf dem Rücken hochgelagert schlafen kann. Aber überlebt man alles. Ihr werdet hochinnovative Techniken entwickeln, wie man Suppe mit dem Strohhalm durch einzelne Zahnlücken zieht. Wenn man es als das persönliche Dschungelcamp sieht, als Herausforderung, dann hat es schon fast wieder was 🙂

Tag 4-6 nach der OP

Ich habe mich am Tag 4 nach der Kiefer-OP selbst gegen ärztlichen Rat aus dem Krankenhaus entlassen. Hätte noch 2 Tage länger bleiben sollen, aber am Wochenende passiert in einem Krankenhaus nicht wirklich etwas und trotz wirklich guter Betreuung durch nette Schwestern (die meisten) ist Krankenhaus halt Krankenhaus. Da schnarcht der Mann neben dir so stark,  dass du trotz Oropax im Bett stehst und kühlen kann ich auch Zuhause. Das Krankenhaus gibt einem auf Wunsch Schmerztropfen mit (unbedingt annehmen!). Lasst euch abholen, man ist doch recht schwach durch das nicht vorhandene Essen.

Die Schwellung lässt ab jetzt bei mir deutlich nach, man wird dafür im Gesicht und am Hals schön gelb und grün. Richtet euch zuhause ein schönes Krankenlager ein vor dem Fernseher  inkl. einer Schüssel mit kaltem Wasser und einem Lappen. Lasst euch pflegen von Freund oder Freundin (oder Familie) – die können euch Suppen in einem Mixer klein machen (Rezepttipps gern als Kommentar). Ich musste die dann nochmals durch ein Sieb pressen, damit es wirklich wirklich auch mit dem Strohhalm durch die Zähne geht.

Was bisher noch taub ist, ist das Kinn und die Unterlippe. Beides kribbelt vor allem nachts wie 1000 Ameisen oder kleine Stromschläge. Sehr unangenehm (wie eingeschlafene Füße) aber laut Arzt ein Zeichen dafür, dass der Nerv nicht durchtrennt wurde und sich langsam erholt. Dieses Missempfinden kann aber wohl Wochen oder auch Monate anhalten. Nicht angenehm aber auch nicht gefährlich (Wenn es denn wiederkommt, das Gefühl)

Am Tag 6 nach der OP war ich bei meinem KFO, der hat die Gummis, mit denen die beiden Kiefer miteinander verbunden sind, gelöst und so konnte ich kurz den Mund etwas öffnen und 3 Worte sagen (was für ein Gefühl). Er hat dann mit einer Munddusche den Mund gereinit, nach 6 Tagen ohne Zäheputzen ein wirklich schönes Gefühl was man sich gönnen sollte. Man ist natürlich noch sehr schmerzempfindlich zu diesem Zeitpunkt, d.h. man traut sich nicht wirklich den Mund zu öffnen. Geht auch nur für ca. 1 cm, aber man muss keine Angst haben dass sich da was verschiebt oder so.

Tag 7-9 nach der OP

Bin momentan am Tag 8 nach der OP. Schmerzen treten nur noch selten auf. Das Kribbeln in der Unterlippe und am Kinn ist weiterhin da und unangenehm, muss man durch…was halt fies ist, ist das nicht essen und nicht sprechen können. Wenn ich mal zur Post oder Apotheke gehe, muss ich einen Zettel mitnehmen, das sieht dann aus wie bei einem Überfall wenn man ihn über die Theke schiebt. Und man wird wirklich schwächer, habe 4 Kilo runter und man merkt richtig dass man nicht mehr so gut dabei ist. Aber es gilt: Immer mal bewegen, nicht nur rumliegen!

Heute ist Tag 9, ich war nochmals beim KFO zum Mund säubern…eine Wohltat. Was immer stärker nervt, ist das starke Kribbeln in der Unterlippe. Eingeschlafene Füße als Dauerzustand. Brrrrrr

4 Wochen nach der OP

Bin leider aufgrund der Arbeit zu beschäftigt für lange Berichte. Kann aber sagen dass es langsam besser wird. Was noch nervt (haha) ist der Unterkiefernerv. Er ist an Unterlippe und Kinn noch taub, es kribbelt die ganze Zeit. Auch die Mundöffnung ist noch nicht optimal, aber immerhin kann ich schmale Hähnchenstücken, kleine Kuchenportionen und allerlei anderes weiches Zeug essen. Die Heilung geht also vorran.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden, Fragen gern als Kommentar hier drunter….

7 Wochen nach der OP

Nicht viel neues. Unterlippe und Kinn sind immer noch teilweise taub und überempfindlich. Der Arzt meinte nun, so ein Nerv könne 6-12 Monate brauchen bis er heilt. Das hätte man natürlich gern vorher gewusst aber gut – solange es überhaupt heilt irgendwann, will ich nicht meckern 😉 Was neu hinzu kam sind Schmerzen am Kiefergelenk bzw. bis hin zu den Ohren. Ich hoffe das ist nur eine vorrübergehende Erscheinung…


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9 Wochen nach der OP

Leider ist der Nerv im UK wieder tauber und empfindlicher als vorher und es fühlt sich wieder dicker an. Scheint, als braucht so ein Nerv wirklich lange. Ich lasse nächste Woche zur Sicherheit auch mal einen Zahnarzt draufschauen. Ansonsten geht die Mundöffnung voran, wenn es auch noch nicht perfekt ist. Schmerzen sind keine mehr da – außer halt beim Zähneputzen unten, wegen dem Nerv.

5 Monate nach der OP

Ich bin jetzt im 5. Monat nach der OP. Soweit keine Komplikationen, allerdings ist die Unterlippe und der Teil darunter doch noch sehr taub. Also nicht anders als vorher. Schmerzempfinden ist da, aber es fühlt sich an wie ein Fremdkörper und kann mit heiß/kalt nicht richtig umgehen. Ich hoffe nach wie vor, dass das irgendwann weggeht.

9 Monate nach der OP

So, neun Monate sind um und die Spange ist raus. Was soll ich sagen – Es sieht wirklich sehr gut aus, optisch kann ich an dem Ergebnis nichts beanstanden. Jetzt heißt es noch ein paar Monate Nachtspange und dann ist hoffentlich der Teil für immer durch. Was nur leider nach wie vor da ist, sind die Empfindungsstörungen im Unterkiefernerv, vor allem in der Unterlippe, die sich nach wie vor komplett anders anfühlt als die Oberlippe. Das mag banal klingen, ist es aber bei so täglichen Sachen wie trinken, küssen oder auch Essen nicht. Ich überlege nun, ob es helfen kann die Platten entfernen zu lassen und werde das nach dem nächsten 3D Röntgenscan mit dem Chirurg durchsprechen. So möchte ich jedenfalls nicht für immer durchs Leben gehen.

12 Monate nach der OP

So, das Jahr ist nun rum. Zähne soweit OK. Leider ist der Unterkiefernerv nach wie vor nicht in Ordnung. Es ist nicht wirklich taub, sondern eher extrem überempfindlich. Ober und Unterlippe empfinden daher sehr unterschiedlich und man nimmt die Unterlippe als Fremdkörper war an dem ich permanent rumspiele oder mit der Oberlippe drüberfahre. Ich kann es nicht anders beschreiben als dass es nervt und ich damit zeitnah zum Neurologen gehen muss : /

15 Monate nach der OP

Ich war inzwischen bei zwei Neurologen in Berlin. Leider saßen beide am Ende etwas ratlos vor mir und konnten nicht wirklich Hoffnung machen. Anscheinend ist bereits das Diagnoseverfahren schwierig, um zu schauen wo es überhaupt haken könnte. Hierfür ist wohl selbst das MRT nicht wirklich geeignet, auch elektrische Messverfahren sind nicht einfach in dem Fall. Man muss aber auch sagen, dass mir in der Uniklinik ein Arzt gegenüber saß, der kaum älter war als ich. Wenn jemand einen Arzt empfehlen kann der sich mit so einem Spezialfall auskennt, gern hier mal in den Kommentaren melden. Ansonsten bleibe ich weiter dran und melde mich sobald es Neuigkeiten gibt.

Januar 2016

Nun sind 1,5 Jahre rum seit der OP. Vom UK-Nerv gibt es leider nichts gutes zu berichten. Es wird eher immer unangenehmer. Ziehen, brennen, Berührungen werden als Schmerz empfunden. Es soll nun versucht werden, durch eine lokale Betäubung durch den Zahnarzt hier Linderung zu schaffen. Ich bin skeptisch, aber ein Versuch ist es wert. Danach würde ich dann ein MRT machen wenn das denn sinnvoll ist.

Mai 2016

Wir nähern uns der 2 Jahres-Marke und das Problem bleibt leider bestehen. Zu viel Gefühl, an manchen Tagen richtige Schmerzen in der Unterlippe – es fühlt sich an die eine schmerzhafte Schwellung, anfassen kann man die Unterlippe nicht ohne dass es wehtut. Es gab ein 3D Röntgen (MESANTIS) wo ich morgen das Ergebnis erfahre. Wenn man darauf nichts erkennt, werde ich weitere Schritte angehen bzw. auch versuchen einen Arzt zu finden der so ein Problem schon kennt. Wer hierzu Tipps hat für einen Arzt, meldet euch gern in den Kommentaren oder via Mail.

Januar 2017

Da sich bis heute nichts geändert hat, lasse ich jetzt im März die Platten und Schrauben rausmachen und schaue, ob sich am Gefühl im Unterkiefer und an der Lippe dann was verbessert.

Oktober 2017

Vor 10 Tagen habe ich die Metallplatten entfernen lassen. Die OP War deutlich kleiner, dennoch hieß es 3 Tage Krankenhaus und nochmal Hamsterbacken. Die sind fast weg (auf einer Seite ist noch eine Schwellung, die nicht recht weg gehen will), das Gefühl im Unterkiefer (Lippe, Kinn, Zahnfleisch) ist bisher unverändert „zu viel“. Ich warte nun erneut ca. 2 Monate ab, bevor ich versuche einen Scan zu bekommen, der die Nerven mit abbilden kann.

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315 Gedanken zu “Erfahrungsbericht: Meine Kiefer OP (UKVV)

  1. Danke für den interessanten Bericht.
    Vielleicht solltest du mal bei einem Schmerztherapeuten vorstellig werden, falls du noch immer die Missempfindungen in der Unterlippe hast. Was du beschreibst, sind neuropathische Schmerzen, die man oft gut mit speziellen Medikamenten angehen kann. Der Hausarzt ist hier oft nicht hinreichend spezialisiert, also lohnt der Gang zum Schmerztherapeuten.

    • Dort war ich schon. Er wollte mir Epilepsie-Medikamente geben, die zentral auf das Nervensystem wirken, mit allen Nebenwirkungen. Ich gehe aber weiterhin davon aus dass der Nerv an irgendeiner Stelle „offen“ liegt. Die 2. OP ist nun für September 2017 angedacht.

  2. Lese gerade daß bei manchen die Platte zimelich lange drin ist.Mir wurde gelich ein Termin gesagt: innerhalb von 6 Monaten muß die Platte entfernt werden.Sie hat auch Probleme gemacht.Würde nicht so lange warten.Ist schließlich ein Fremdkörper..

  3. Hallo,
    ich wurde am 13.1.2017 am Unterkiefer operiert.Hatte einen Überbiss.Trage seit 2,5 Jahren eine Zahnspange+Gummis .Das Ergebnis ist super geworden.Operiert hat mich in Berlin Herr Gültekin.Super Arzt!!Hat eine eigene Praxis, und operiert im UKB Berlin Marzahn.
    Vor der Op hatte ich ca. 1 Jahr Kieferklemme, den Mund konnt ich nur noch ca.2cm öffnen.Kein Arzt wußte wieso.Die Klemme entstand durch das Tragen Gummis bei der Zahnspange.
    Jetzt nach knapp 4 Monaten wurden die Platten entfernt.(Lange so was Schreckliches nicht erlebt)…Örtlich Betäubung usw..grrr
    Nach der Op war meine linke Seite(Lippen, Kinn) komplett taub.DieTaubheit ließ nach 2 Monaten nach. Jetzt nach 4 Monten ist die Taubheit immernoch etwas da, geht aber sicherlich ganz weg.
    Gekribelt hat die Seite auch ganz doll, ist normal
    Ehrlich gesagt würde ich mich nicht mehr im Winter operieren lassen, da die taube Seite durch die Kälte anfing extrem zu schmerzen.Trotz Schal usw.
    Ich hatte auch große Angst, und es ist alles gut gelaufen.
    Meine Zahnspange wird in ca. 2 Monaten entfernt..Die Zahnspange war schlimmer als die Op selbst.
    Also:
    Ich kann ohne Kieferklemme wieder normal kauen, mein Profil sieht besser aus.
    Die Op war ein voller Erfolg!! Würde ich sofort wieder machen, bereue nichts.
    Liebe Grüße

  4. Wurde auch vor 1 Jahr und 3 Monaten operiert und die Rechte Seite meiner Unterlippe ist immer noch taub. Das komische bei mir ist, dass es nur nervt wenn es kalt draussen ist, da die Lippe dann noch tauber wird.

  5. Hi, hast du die Metallplatten jetzt draussen? Ist es schon besser geworden oder immer noch das selbe Gefühl wie davor?

  6. Meine Kiefer OP war auch im Juni 1014. im Januar 2015 wurden die Platten entfernt. Ich habe die gleichen Probleme wie Sharing Experte. Physio in Form von Elektrostimulation, Neurologen Besuch – alles hat nichts genützt. Bei mir ist es allerdings nicht schmerzhaft- außer der Pullover z.B. Reibt leicht am Kinn. Habe die Hoffnung aufgegeben , dass es wieder wird wie vor der OP.

    • Das klingt wenig hoffnungsvoll, zumal ich ich jetzt entschieden habe die Platten rausmachen zu lassen nach 2,5 Jahren. Hatte gehofft dass es damit besser wird, weil die ggf. den Nerv irritieren.

  7. Die OP habe ich nun auch hinter mir, vor 4 Tagen…
    Mein CMD-Spezialist Dr. Entrup aus Hannover arbeitet dabei mit Dr. Dr. Kater (aus Bad Homburg) zusammen. Solch eine Kombination kann ich auch nur empfehlen, da ich im Vorfeld durch Dr. Entrups Behandlungsmethode schon weiß, wie feinfühlig das System aus Kiefer, Kopf und Körper ist. Nach 15 Jahren Schmerzen eines Morgens aufzustehen ohne Schmerzen ist schon toll. Durch die tolle Vorarbeit konnte Herr Dr. Dr. Kater nun genau nach den Vorgaben operieren, so wie wir es vorher mehr als 1, 5 Jahre eingestellt hatten. Ein langer Weg…

    Beschwerden nach der OP:
    – starke Schwellung
    – ebenfalls Schlaflosigkeit und das ist verdammt hart – 6h in 4 Nächten trotz Schlafmittel
    – Taubheitgefühl im Kinn und Oberlippe…

    NATÜRLICH hofft man immer, dass danach alles besser ist. Wenn man Zweifel hat und die hatte ich bei beiden nicht, sollte man es lieber lassen…

    Vg
    Jens

    • Hallo!
      ich wurde auch bei Dr Kater in Bad Homburg operiert, hatte eime Bimax OP Mitte Dezember und ich kann ihn nur empfehlen. Habe davor auch Berichte hier durchgelesen und sehr viel Panik bekommen aber letztendlich ihm und seinem Wissen vertraut. Da ich bereits eine Gaumennahterweiterung bei einem anderen Chirurgen hatte, kann ich hier sehr gut Vergleiche ziehen. Mir ging es nach Der Bimax vergleichsweise schneller besser. Zur meiner Überraschung hatte ich keinerlei Taubheitsgefühl im Gesicht, obwohl der Ok ca 4mm verschoben und gleichzeitig gekippt wurde (ausser im Zahnfleisch und in den Zähnen im Oberkiefer, was normal ist, da dort auch betäubt wird wegen dem Schnitt). Nach meiner GNE hatte ich Wochenlang taube Stellen neben meiner Nase. Ich kann euch nur eins sagen: die OP Technik von Dr Kater reduziertz das Risiko einer dauerhaften Nervenschädigung auf unter 1%. Andere Chirurgen, bei denen ich mich auch beraten lassen habe, machen den Schnitt am Unterkiefer woanders und erhöhen somit das Risiko. Eine gewisse Taubheit im Gesicht nach der Op ist normal. Mein Fall ist eher ungewöhnlich. Andere Patienten die ich dort in der Klinik getroffen habe hatten entweder im OK oder im UK nach der OP ein Taubheitsgefühl, dieses sollte aber im Laufe der Wochen geringer werden und am Ende komplett weg sein. (Ich habe mit einer der Patientinnen noch Kontakt und sie berichtet mit das bei sich auch so).

      Wie es mir danach ging: der OP Tag ist natürlich etwas mitnehmen, aber es ist wichtig zu wissen, dass man keinerlei blaue Flecken im Gesicht bekommt, da ganz dünne Drainagen in den inneren Wangenbereich angebracht werden.

      Gekühlt wird ausschliesslich mit Kühlmasken die durch eine kontinuierliche Wasserzufuhr konstant auf 17 Grad kühlen. Mit Eis oder Kühlbeuteln darf man nicht kühlen, da dies dem Gewebe schadet.

      Dr Kater kam nach der OP auch am Wochenende 2 mal selbst zur Visite, um am 3. Tag die Drainagen zu entfernen und nach uns zu schauen. Ich hab mich bei ihm als Patient gut aufgehoben gefühlt.

      Die Op habe ich gemach, weil:
      – ich dauert Nackenschmerzen hatte
      – einen Druck im Kopf, Spannungskopfschmerzen
      – mir oft schwindling gewesen ist
      – ich das Gefühl hatte, dass ich immer so einen Druck im linken Ohr habe
      – mein Kiefergelenk mir zu schaffen gemacht hat und es schon etwas abgetragen was
      – mein UK nicht richtig gerade zu ging, sondern schräg.

      Dr Kater hat mir erklärt, dass er nicht garantieren kann, dass meine Beschwerden alle verschwinden, sondern das durch die Op die Lage stabilisiert wird, sodass ich mit zunehmenden Alter die o.g. Beschwerden nicht weiter verstärken. Ausserdem meinte er, meine Gesicht würde mit der Zeit ‚krummer‘ werden. Die Leute die davon betroffen sind, wissen was ich meine 🙂

      Nach der OP kann ich sagen:
      – Nackenschmerzen sind weg (schon allein das wäre der Grund für die OP gewesen für mich)
      – Druck im Kopf deutlich reduziert
      – ich höre angenehmer und bin nicht mehr so geräuschempfindlich wie davor
      – Atmung durch die Nase hat sich verbessert, da auch hier auf einer Seite bei OP etwas im Naseninneren entfernt wurde, weil dadurch die Atmung erschwert war (Fachbegriffe hab ich jetzt nicht parat)
      – Schwindel habe ich auch nicht mehr
      – mein Biss passt jetzt zusammen und mein UK geht gerade zu
      – Kiefergelenksschmerzen habe ich vorerst nicht, aber ich muss dazu sagen, dass die OP 7 Wochen her ist und ich meinen Kiefer noch nicht komplett weit aufmachen kann auch noch nicht alles essen darf/kann. Weiche Kost kauen geht aber. Habe auch nicht soviel abgenommen, da man ab dem 3. Tag pürierte Nahrung zu sich nehmen kann.

      Wie alles am Ende funktioniert kann ich erst sagen, wenn ich alle Funktionen voll wieder habe und auch nutzen kann. Aber ich habe bereits jetzt schon das Gefühl, dass sich meine Lebensqualität sehr verbessert hat. Wer also schon sicher ist, dass er diese Op braucht, oder sich hierzu einen Meinung einholen will, dem kann ich nur Dr. Kater empfehlen.

      Ausserdem würde ich euch empfehlen, wenn ihr am Anfang der Behandlung steht, eine Zusatzversicherung für stationären Aufenthalt abzuschließen, die Kieferops nicht ausschliesst. Somit fallen euch bei der Behandlung bei Dr Kater keine privaten Zusatzkosten an. Wenn ihr diese nicht habt oder es zu spät ist, dann lasst euch über die Ratenzahlungen informieren. Spart nicht an Geld wenn es um eure Gesundheit geht, das kann ich euch nur empfehlen.

      Wenn ihr Fragen habt meldet euch gerne.

      Pelin

    • Hallo Jens und Alle die die OP noch vor sich haben,
      ich bin ebenfalls von Dr. Entrup. Nach meiner OP hatte ich nur minimale Schwellung, was von allen Ärzten und Pflegekräften in Bad Homburg und Hannover bestätigt wurde. Mein Rezept für schönes Aussehen:
      1. So früh wie möglich nach der OP aufstehen und sich bewegen. Ich hatte schon am zweiten post OP Tag 5.000 Schritte am Tag gemacht. In Bad Homburg bin ich zum Bäcker in Dr. Katers Gebäude gelaufen, mir eine Latte Macchiato geholt und mit dem Becher auf dem KH-Gelände weiter spaziert. Statt Aufzüge-immer Treppen genommen.
      2. Schon am OP Tag habe ich angefangen mein Gesicht mit Arnika-Salbe und, abwechselnd, mit Heparin (100.000 IE) Salbe einzureiben. Diese Bewegungen gleichen leichter Lymphdrainage, dabei bin ich wieder im Zimmer hin und her gelaufen (Bewegung!)
      3. Bromelain Lutschtabletten 2×500 mg (aber bitte nicht schon vor der OP einnehmen, weil die blutverdünnend wirken). Bromelain nehme ich heute noch, 3 Monate post OP 1×500 mg
      4. KÜHLMASKE, hatte ich theoretisch rund um die Uhr an. Am vierten post OP Tag habe ich diese aber auf 19 Grad hochgedreht, weil die Kälte für mich weniger angenehm wurde.

      Zu Hause habe ich sofort mit Lymphdrainage angefangen und meine Bewegung auf 10.000 Schritte erhöht (mein Hund hat sich sehr darüber gefreut :))

      Nach einer Woche, haben sich alle in der Dr. Entrups Praxis gewundert, dass meine OP erst 10 Tage zurück liegt.

      Liebe Grüße an alle, die das erst vor sich haben!

  8. Hallo ihr lieben,
    In den vergangenen 5 Jahren hatte ich bereits sechs Operationen. Hauptsächlich, weil mein Unterkiefer Links nicht zusammen gewachsen ist nach einer Bimax OP. Mir wurde auch zweimal Knochen aus dem Beckenkamm entfernt und rein modelliert. Nach dem das zweite mal der Kiefer nicht zusammen gewachsen ist und mein Arzt nicht weiter wusste habe ich mir auch mal andere Meinungen eingeholt. Am Besten war das Gespräch mit dem Dr Kater in Bad Homburg, der allerdings mich nicht operieren wollte, weil halt schon wer anderes vorher operiert hat. Ich wünschte mir, ich hätte damals nicht den ersten vertraut sondern mich mehr mit dem Thema beschäftigt. Also als Tipp wirklich zu mehreren Ärzten gehen.

    Ich leide noch sehr stark unter Schmerzen und auch einem herblich negativ veränderten Gesicht. Meine Nase ist schief und auch der Lippenschluss ist trotz Kinnplastik noch schlechter geworden. In meiner kompletten Unterlippe und im Kinn habe ich weiterhin ein Taubheitsgefühl. In der Unterlippe bereits seit vier Jahren, hier meinte ein Arzt da wurde dann wohl ein Nerv durchtrennt.
    Ich kann die Operationen nicht mehr rückgängig machen, aber ich kann langsam auch nicht mehr so weiter machen. Ich bin 29 Jahre jung und will mit diesen Schmerzen und auch dieser Ästhetik nicht weiterleben.
    Also wenn jemand ähnliche Fälle kennt und gute Ärzte weiß die mir eventuell weiter helfen können bin ich sehr Dankbar. Ich möchte einfach schmerzfrei sein und wenn ich den Spiegel schaue mich wieder erkennen.
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Liebe Sarah, es tut mir total leid, dass Du so schreckliche Erfahrungen gemacht und so viel durchgemacht hast. Das ist wirklich kaum vorzustellen… Leider kann ich Dir auch nicht helfen und natürlich wünsche ich Dir ganz viel Kraft, obwohl Du das bestimmt schon ganz oft gehört hast. Ich kann Dir Prof. Meyer in Münster auf jeden Fall empfehlen. Als ich mich auf die Suche nach einem Arzt begeben habe, ist sein Name immer und ständig gefallen. Selbst die Ärzte am Krankenhaus, wo ich arbeite, haben mir ihn durchweg empfohlen (trotz großer eigener Zahnklinik im Haus).
      Ich würde mich so freuen, wenn er die Situation für Dich verbessern könnte!
      Ich drücke Dir ganz feste die Daumen und hoffe, dass Dir bald von einer kompetenten Person geholfen wird.
      Alles Liebe
      Lea

    • Hallo Sarah,

      ich weiss zwar nicht aus welcher Stadt du kommst, aber es gibt in den meisten grösseren Städten Kliniken, die auch einen MKG Chirurgie Bereich mit gut ausgebildeten Chirurgen haben. In München wäre das zB in der Klinik der LMU. Sowas könntest du noch ausprobieren als Alternative zur niedergelassenen Chirurgen.

      Grüsse

      Pelin

    • Liebe Sarah, habe Deinen Bericht gelesen und es tut mir sehr Leid, dass Du solche Schwierigkeiten hast. Ich kann Dir Dr. Sailer in Zürich sehr empfehlen. Schau Dir mal seine Homepage an. Wünsche Dir alles gute. Liebe Grüss Anneliese.

  9. Hallo zusammen, ich wollte auch kurz einen kleinen Erfahrungsbericht liefern. Ich trage seit März eine feste Zahnspange und hatte gestern morgen um 8 Uhr eine Unterkiefervorverlagerung (UKVV). Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich keinen korrekten Biss mehr hatte und keine rein kieferorthopädische (KFO) Behandlung möglich war.
    Die OP verlief ohne Komplikationen in der Sanovital Klinik in Münster bei Hr. Prof. Dr. Dr. Meier und Hr. Dr. Kalaitzidis. Ich habe mich hervorragend betreut gefühlt, die Schwestern und Pfleger in der Klinik sind hervorragend, auch der Anästhesist war super. Bei diesem Team wird man nicht mehr verdrahtet, man erhält einen Splint im OK (eine Schiene ähnlich zu einer Knirscherschiene) und 2 Gummis, die man drei mal täglich wechseln soll (vor dem Essen entfernen, essen und Zähneputzen, dann wieder einsetzen).
    Mein Gesicht ist sehr stark geschwollen, die Schmerzen sind aber erträglich, nur beim Schlucken ist es etwas unangenehm, das liegt aber auch daran dass ich seit 4 Tagen auch von einer Erkältung geplagt wurde. Nach der OP konnte ich sofort Wasser und unglaublich leckere Smoothies und Suppen mit so einer Schnabeltasse zu mir nehmen. Eine Magensonde etc. wird dort grundsätzlich nicht gelegt, auch bei Bimax (also OP von Ober- und Unterkiefer) nicht.
    Meine Lippen und das Kinn spüre ich, es kribbelt heute etwas mehr als gestern nach der OP und ist auch etwas taub auf der linken Seite, ich bin aber zuversichtlich, dass sich das in absehbarer Zeit wieder herstellt. Ich glaube es haben prozentual gesehen nur wenige Patienten andauernde Nervenschäden. Aber die Personen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, schreiben rein statistisch gesehen einfach öfter in Foren. 🙂
    Ich war eine Nacht stationär in einem schönen Einzelzimmer (bin keine Privatpatientin), musste heute morgen dann nochmal in die kieferchirurgische Praxis (craniofaciales centrum in Münster) und nun bin ich zuhause in meinem Bett. Bisher hilft Kühlen, Iboprofen gegen Schmerzen und Schwellungen, eine Sitzposition anstelle zu liegen (verhindert eine noch stärkere Schwellung) und ein wunderbarer Ehemann, der sich rührend um einen kümmert. Wenn ihr wollt, halte ich Euch auf dem Laufenden. 🙂
    Lea

    • Hey, ich würde gerne mehr Infos zu deiner OP haben wollen, da ich mich schon seit Monaten über so eine Operation (UKVV) erkundige und ziemliche Angst habe. Habe heute gehört, dass dein Arzt (aus Münster) sehr gut sein soll. Ich lebe in Osnabrück und wollte hier auch noch einmal vorbeiguckn um mich noch einmal beraten zu lassen. Ich würde gerne wissen, was und wie alles gemacht wurde und wie vorgegangen ist ..
      MIr wurde gesagt, dass ich zuerst eine Spange benötige dann nach Monaten die OP stattfindet und dann noch ca. ein halbes Jahr die Spange. Ich bin echt verzweifelt und weiß nicht ob ich das angehen soll bzw. wie lange ich da Urlaub brauche – danach muss ich mich ja auch richten 😦
      Danke & Lg Dija !

      • Hey Dija, bist Du zufällig auf Facebook oder so? Dann könnten wir da per PN Nummern tauschen und ich könnte Dir Deine Fragen telefonisch beantworten. Wäre wahrscheinlich einfacher als hier alles zu besprechen. Schon einmal so viel: Du brauchst auf jeden Fall keine Angst haben! Wenn Dir der Austausch hier lieber ist wäre es auch kein Problem, bin nur ein bisschen schreibfaul 😀
        Liebe Grüße
        Lea

      • Hallo Dija,

        Ich hatte auch im Januar 2016 meine ukvv. Naja was soll ich sagen, optisch einwandfrei aber das Gefühl an der Unterlippe und Kinn ist nicht wieder zu da, eher 40% würde ich sagen. Ich habe eher eine Gefühlsstörung. Ich spüre ein „Brennen“ wenn ich etwas sehr kaltes esse… ich kann es irgendwie nicht beschreiben. Es fühlt sich auch pelzig an.
        Die Platten wurden im März 2017 entfernt. Heilung hat ewig gedauert… Wunden sind nicht zusammengewachsen, Eiter hat sich gebildet 😦
        Im Großen und Ganzen würd ich die Op glaube ich nicht mehr machen. Eine Zahnspange ja, aber die OP sicher nicht mehr

    • Hallo Lea,

      Wie ergeht es dir heute nach der Op? Ich fange jetzt an mich über die Op zu erkundigen und habe bereits bei zwei verschiedenen Ärzten Beratungstermine vereinbart.
      Ein bisschen Angst habe ich ja schon davor. Jedoch ergeht es jedem anderst nach einer Op und jeder hat ein anderes Schmerzempfinden. Zudem hab ich auch Panik vor dem Zahnarzt 😌
      Würde mich freuen von dir zu lesen. LG Anja

      • Hallo Anja,

        Mir geht es blendend! 🙂 es sind nun gut 6 Monate vergangen seit meiner OP, mein Biss fühlt sich nahezu perfekt an und ich habe mein Gefühl quasi komplett wieder zurück in der Unterlippe. An ganz seltenen Tagen spüre ich noch ein leichtes Kribbeln an einer Stelle bei Berührung, aber das stört nicht, kitzelt ein bisschen und passiert ca. 2 mal pro Monat. Meine Klammer ist (leider) noch drin, weil mein KFO noch ein paar kleine Schönheitskorrekturen machen möchte („der Zahn sollte noch ein kleines bisschen nach vorne, eine mini-Lücke sollte noch geschlossen werden“ etc.). Aber darauf kommt es nun auch nicht mehr an. 😀

        Ich kann weiterhin nur sagen, dass ich froh bin, die OP durchgezogen zu haben. Ein guter Biss macht wirklich viel aus, ich knirsche nicht mehr mit den Zähnen und habe auch deutlich weniger Kopf- und Nackenschmerzen. Davor war ich mir gar nicht sicher, dass da ein Zusammenhang bestand.

        Ich kann Dir nur Mut machen, die OP selbst ist nicht schlimm, die Tage danach sind unangenehm und die Schwellung nervt. Aber das geht alles wieder vorbei, und im Anschluss hat man für den Rest des Lebens wahrscheinlich gar keine Probleme mehr mit diesem Thema. Toi toi toi, bei Dir wird auch alles gut gehen und 6 Monate nach der OP fragst Du Dich, warum Du gezögert hast 🙂

        Melde Dich gerne wieder, wenn Du Fragen hast 🙂

  10. Hallo,
    ich bin 46 und meine Bimax OP findet in einer Woche statt. Ich kämpfe gerade stark mit der Frage: „machen lassen oder nicht machen lassen“. Bei mir spielt auch das Alter eine große Rolle und die Frage „wie lange werde ich noch leben, lohn es sich oder lohn es sich nicht?“. Aber mit den Leiden, die mein Leben in den letzten Jahren begleitet haben, möchte ich eigentlich nicht die nächsten 20, oder 30 Jahre leben (wenn ich Glück habe :)). Ich versuche hier kurz erklären, was euch allen noch zustoßen kann, vielleicht hilft es manchen bei der Entscheidung.
    Schon im Kindergarten-Alter habe ich erste herausnehmbare Apparate getragen, dann herausnehmbare Zahnspangen, dann wurden mir alle 4-Zähne gezogen, so weit so gut. Ende der Behandlung ca. 14-15 Lebensjahr.
    Anfang Zwanzigern habe ich festgestellt, dass meine Zähne wieder schief wurden und bin zum KFO gegangen (es war vor einem viertel Jahrhundert, andere Heilungs-Methoden) wo mir gesagt wurde, dass in meinem Alter nichts mehr zu machen ist. So lebte ich nächste 20 Jahre mit dem, für mich nur, Schönheitsproblem.
    2001, nach einem Autounfall, hatte ich ein HWS-Syndrom, was niemals (d.h. bis zum 2014) ausgeheilt ist. Ich bin bei verschiedenen Ärzten gewesen, mehrmals MRT und CT gehabt und immer hieß es, es sind mikroskopische Nervenschäden nach dem Unfall. Keiner von den Ärzten hatte sich nach meinem Biss interessiert. Krankengymnastik, Fango, Muskelrelaxanten Jahr für Jahr. Irgendwann kam eine HNO OP, weil ich nur schlecht atmen konnte und ständig Nasennebenhöhlen-Entzündungen hatte. Ein paar Jahre später habe ich Migränen mit Aura bekommen und Tinnitus. Immer noch fragte keiner nach meinen Gebiss. Anfang Vierzigern bekam ich neurologische Ausfälle in der rechten Körperhälfte. Irgendwann konnte ich nicht mehr Schaltgetriebe im Auto betätigen, ich hatte keine Kraft im re.Arm. Treppensteigen war für mich eine Herausforderung, weil ich mein re. Bein nur noch mit Mühe hochheben konnte, dazu auch ständige Krämpfe im re. Mittelfuß und brennendes re. Zeh. Dazu immer noch Nackensteifigkeit.
    Auf Empfehlung meiner Tochter bin ich zum ihrem KFO gegangen und schon bei der ersten Visite, hatte er mein Biss in eine ca. richtige Position gebracht und … ich hatte sofort keine Nackenschmerzen mehr, ich hatte wieder Kraft in meinem Arm, es war wie ein Wunder!
    Danach folgte KFO- Behandlung mit Zusatzbehandlungen wie: Zahnfleischtransplantation, weil durch falsche Bisslage hat sich das Zahnfleisch zurückgebildet, Knochentransplantation aufgrund Alveolar-Rückbildung, Wurzelresektion von zwei früheren Wurzelkanal-Behandlungen, mehrere Parodontose-Behandlungen weil ich durch die Schiefstellung den Zähnen tiefe Zahnfleischtaschen hatte.
    Jetzt nach zwei und halb Jahren KFO-Behandlung stehe ich kurz vor der OP und bin mir nicht sicher ob es ein richtiger Weg ist. Aber… wenn ich zurückblicke weiß ich, dass dieser momentaner Zustand ohne OP nicht lange halten wird und ich ohne OP noch mehrere schmerzvolle Jahre vor mir habe.
    Da ihr jetzt wisst, wie es auch bei euch in 20 Jahren aussehen könnte, fällt euch die Entscheidung vielleicht viel leichter-auch wenn man eine taube Unterlippe in Kauf nehmen muss 🙂

    • Katharina,
      ich würde mich nie wieder operieren lassen!
      Ich habe eine andere und doch ähnliche Leidensgeschichte wie Du…
      Sehr früh war auch ich in KFO-Behandlung mit schwerwiegenden Folgen, Zähne ziehen, etc. Es gipfelte in der OP, in der mein Unterkiefer aufgesägt und wie eine kleine Schublade nach vorne gezogen wurde. Beckenkammknochensplitter wurden entnommen und in den Kiefer eingefügt, später dann über die entstandene Lücke Brücken gesetzt. Diese OP war mit 16 Jahren. Jetzt bin ich 38 Jahre jung und seit 2001 wieder in Behandlung. Es hat lange gedauert bis ich die richtigen Ärzte, Osteopathen und Heilpraktiker gefunden habe. Die zentrale Frage bei denen, die mich schmerzfrei bekommen haben war immer: Ist das ein muskuläres Problem oder steht das Kiefergelenk falsch?
      Ich habe auch etliche Folge-OPs hinter mir – nicht direkt an den Zähnen (Rücken, Becken, Gebärmuttervorfall) – aber das Gleichgewicht des Körpers ist durch die Verlagerung des Drucks im Kiefer nicht mehr gewährleistet. Dadurch verschieben sich sämtliche Muskelketten und verursachen Schmerzen. Ich bin kurz vor dem Abschluß meiner Behandlung. In kürze werde ich Zahnersatz bekommen, der das Gleichgewicht in meiner Bißlage wieder herstellt. Er entspricht der Position meiner jetzigen Aufbisschiene, die ich mit meinem Osteopathen und Zahnarzt zusammen erarbeitet habe. Es gibt Menschen, die sich ganz genau mit unserem Leid auskennen und es gibt Methoden um dieses Leid abzustellen ohne sich unter’s Messer zu begeben. Ich habe mich auch mit dem Gedanken getragen die damalige OP „rückgängig“ machen zu lassen. Allerdings hat sich der Körper jahrzehntelang an die Fehlstellung angepaßt. Es hätte keinen Vorteil für mich gebracht, wenn ich ihn mit einer „Hauruck-Methode“ in eine andere Position gebracht hätte. Muskeln und Faszien brauchen Zeit, um sich wieder in die richtige Länge und Position zu bringen. Schreibe mich gerne an, wenn Du weitere Details wissen möchtest, ich telefoniere auch mit Dir, wenn Du es wünschst.
      Herzliche Grüße,
      Carmen

      • Ich hab es mit 50 machen lassen..alles gut gelaufen..unterlippe immer noch taub seit einem Jahr aber das soll noch zurueck kommen…

      • Heute bin ich 3. Tag post OP (Bad Homburg). Ich bin weder groß angeschwollen noch habe ich Taubheitsgefühle oder Schmerzen. Mundöffnung für ein Bockwurst (bin Vegetarier 🙂). Es ist noch zu früh um meine Entscheidung zu beurteilen. Meine Taubheit im Arm ist aber weg. Meine Tochter meinte schon am Tag der OP dass mein Aussehen sich sofort positiv geändert hat, das ist aber für mich am wenigsten wichtig.

      • Wie ich schon geschrieben habe (unter Schilf) alles gut verlaufen. Morgen geht’s nach Hause. Nur meine Zähne im OK sind etwas taub. Sonst wenig Probleme, wenig Schwellung. Hast du Ilona deine Metallteilen schon entfernt? Oder lässt du die drinne?

      • Für alle, die mich gefragt haben: wo und bei wem?
        Ich wurde von Dr. Dr. Kater in Bad Homburg operiert. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.

    • Hallo!
      Eine Frage, da du dich in Bad Homburg operieren lassen hast. Hattest du eine Zusatzversicherung oder musstest du es privat bezahlen? Danke schonmal für die Antwort.

      • Ich bin privat versichert mit Zusatztarif für Zähne, Kieferorthopädie und Einbettzimmer. Alle Kosten bis auf die OP-Simulation hat meine KK übernomen.

    • Ich erkenne mich fast in deiner Erzählung wieder! Seit 15 Jahren habe ich wachsende Probleme (bin fast 41), und alles Mögliche durch, doch nach dem Kiefer hat nie einer geschaut! Ich habe als Kind und Jugendliche leider auch falsche Behandlungen gehabt (das war eben früher so…), und das konnte jetzt auch nur noch durch Op korrigiert werden! Die Op ist jetzt 2 Wochen her (Saarbrücken), die Zahnspange kommt in 8-10 Wochen ab. Ich hoffe so sehr ich kann in ein paar Wochen endlich ohne Schmerzen leben (essen, reden, arbeiten…)! Nur leider hat keiner mir eine Garantie auf Besserung gegeben… Eins ist aber jetzt schon besser: ich kann endlich richtig schlucken!

      • Heute sind es genau drei Monate seit meiner Bimax-OP vergangen. Was soll ich schreiben? Null Nackenschmerzen, null Kopfschmerzen, kein Tinitus, keine Parästhesien. Die neue Bisslage hat mein Körper akzeptiert. Meine einzigen Beschwerden sind: Ziehen in der Narbe am OK (das behandle ich mit Contraktubex -Gel, schmeckt nicht aber hilft innerhalb von 30 Sekunden, von außen Vileda Arnica-Salbe) und die Schrauben. Schrauben merke ich stark am Gaumen, Nase und OK. Diese neben der Nase jucken stark und verursachen ständig Niesattacken :). Ich nehme immer noch morgens 500 mg Bromelain, ohne bin ich nach 4-5 Tagen wieder im Gesicht leicht angeschwollen. Bis meine Zahnspange raus ist wird es wahrscheinlich noch dauern. Vorerst habe ich zusätzliche mini Spangen an den äußeren Zähnen bekommen (Standard ist Lingual) und noch eine komische Drahtaufbau am OK um die Wurzeln von den Backzähnen zu drehen.
        Ich würde meine OP jeder Zeit wieder machen.
        PS. Ich esse schon fast alles außer harten Sachen wie Gurke, Möhre, Nüsse (aber klein-gehackte schon), frischgebackene Brotrinde.

  11. Hallo!
    Vielleicht wurde die frage schon beantwortet, habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen😉 aber wie lange wart ihr denn krankgeschrieben bzw habt Urlaub für die zeit nach der op genommen?
    Liebe grüße!

  12. Hallo 🙂
    Habe am 12.09.16 meine Kiefer OP hinter mich gebracht. Mein Kieferchirurg hat wirklich gute Arbeit geleistet und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Habe bis heute (5 Tage danach) kaum Schmerzen gehabt. Nur Nachts, wenn ich mal falsch gelegen habe. Gestern wurden mir zum ersten Mal Gummis eingesetzt damit ihren richtigen Biss finde. Heute wurden sie mir dann rausgeworfen und ich konnte zum ersten Mal wieder Zähne putzen. Es war wirklich ein richtig gutes Gefühl. Dannach hat er mir anstatt wie gestern 4, nur 2 eingesetzt. Kann meinen Mund auch schon leicht auf und zu bewegen, also alles cool. Werde am Sonntag voraussichtlich entlassen. Ich kannst denn Doktor wirklich nur empfehlen, denn mein Gefühl am Kinn und an der Unterlippe ist schon fast wieder komplett da. Das kribbeln hatte ich sowie du es beschrieben hast gar nicht…
    Ich schreibe dir hier den Namen von dem Doktor auf und wünsche dir in jedem Fall gute Genesung.
    Dr. Sauerbier in Fulda. Direkt am Klinikum.
    Lg

    • Hallo Sarah,
      ich habe am Dienstag den 27.6.17 meine Kiefer OP auch beim Dr. Sauerbier in Fulda. Mein Unterkiefer wird vorverlagert und mein Oberkiefer wird höher angesetzt. Allerdings meinte Dr. Sauerbier, dass ich 2 Tage auf der Intensivstation liegen muss und am 3. Tag wach gemacht werde. Mit allem drum und dran, Verdahtung, Magensonde, Beatmungsschlauch etc. War dies auch bei dir der Fall? Freue mich auf eine Rückmeldung.

  13. Hallo ihr Lieben😌
    Ich hatte am 01.09.2016 meine Oberkiefer-Rückverlagerung .
    Ich bin noch ziemlich jung mit 16 Jahren doch mein Kieferorthophäde meinte ich solle dass so früh wie möglich machen ,da man dann ein besseres Ergebniss erzielen könne. Nach der Operation hatte ich überhaupst keine Schmerzen und die bleiben auch bis heute aus. Gott sei Dank! Bei mir gab es unter der Operation Komplikationen und ich wurde statt 2 Stunden doppelt so lange operiert, da der Kieferchirurg mit dem ersten Ergebniss nicht zufrieden war, also schraubte er nochmals alles auf und wieder zusammen! 2 Tage nach der Operation wurden mir schon die Gummis reingemacht die bereiten mir jede Nacht große Schmerzen ,da diese meine beiden Kiefer zusammenhält und ich kaum den Mund aufbekomme. Aber das geht auch vorbei!

    Das nervigste an allem ist das Taubheitsgefühl unter den Augen und ich hoffe ,dass dies bald aufhört!

    Alles Gute wünsche ich denen denen die Operation noch bevorsteht!

    Natürlich auch allen anderen !
    Liebe Grüße
    Louisa

  14. kann mir jemand mitteilen wie lange man nicht sprechen kann?! Ich werde dieses Jahr noch operiert, da mein Kiefergelenk eine Fehlstellung hat. Dadurch beisse ich falsch auf….Nacken, Koftschmerzen.

    • Hallo Steffi,
      Ich selber wurde vor 4 Tagen operiert (Ober-/ und Unterkiefer) und habe seit Tag 2 einen splint mit Gummis drin. Ich hatte zunächst acht Gummis womit es unmöglich war zu reden und seid gestern habe ich nur noch vier und darf alles zum essen und Zähne putzen entfernen. Bei mir wird Montag (nach sechs Tagen) der Splint entfernt und ich muss nur noch die Gummis tragen ich denke ab da kann ich wieder im normalen Bereich reden. Jedoch solltest du es mit dem reden nicht übertreiben da es schon im Nachhinein echt schmerzhaft ist.
      Lg Kristina

      • Wie ist das….mein Unterkiefer steht zurück! Wenn dieser nach vorne geholt wird sehe ich optisch schrecklich aus ( hervorstehendes und breites Kinn)
        Wird das Kinn gleich mit angepasst, den sonst sehe ziemlich unschön aus! Kostet das extra?! Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen. Wie genau meine OP abläuft steht noch aus, da ich auf einen MRT Termin warte (Unterkiefer linke Seite nicht im Gelenk – hängt tiefer zumindest auf dem Röngten Bild zu sehen.

      • Hallo Steffi
        Ich wurde Ende Januar operiert (UKVV) mein Kinn steht auch weit vorn aber ich muss sagen es sieht heute besser aus als vor der op. Da vorher das Gebiss leicht „Hasig“ aussah. Mein Arzt meinte wenn die Platten und Schrauben entfernt werden, könnte er eine Kinnreduktion machen. Kosten würde mich das ca 1000 Euro
        LG

      • Eine Kinn- Korrektur ist ein Kinderspiel, dieses können sie eigentlich gleich mitmachen. Für mich sieht das nach Geld verdienen aus.
        Ich soll in Münster operiert werden.
        Ich werde aber nur dort hingehen wenn sie das Kinn direkt mitmachen, ansonsten suche ich weiter…
        Schade, das du warten und bezahlen must.
        Ich finde das die Gesichtsharmonie wenn verbessert werden sollte.

      • Ja das ist sicherlich keine geoße Sache aber stell dir vor du bekommst schlecht Luft und deine Polypen müssen entfernt werden, der Arzt schlägt dir vor, deinen Höcker gleich mitzukorrigieren. Dafür musst auch selbst aufkommen…
        Da die Platten ja sowieso wieder entfernt werden müssen und das ganze keine große Sache ist, empfiehlt der Arzt es da mitzumachen nicht bei der großen op.

  15. Hallo an Alle,
    hab hier nun einige Beiträge überflogen und wundere mich gerade sehr!
    Mir steht das auch bevor doch nur im OK (wird gedreht und nach vorn gezogen – Kreuzbiss, Zähne passen nicht aufeinander und dadurch Zahnfleischrückgang). Hatte schon mal ne feste Spange und auch mal ne OP im OK.
    Hat euch euer KFO nicht ausreichend informiert über Nervenzusammenhänge etc.?
    Mein Arzt hat mit dem Chirurgen studiert und gearbeitet. Das Vorgespräch beim Chirurgen war deshalb auch in Ordnung. Hat alles erklärt am Modell und da war auch die Entfernung der späteren Platten kein Thema (ambulante OP mit Kurzzeitnarkose ca. 30 Minuten), also auch kein Krankenhausaufenthalt. Er hat mir die Hauptnervenbahnen gezeigt und auch erklärt das es bis zu 6 Monate dauern kann bis diese wieder funktionieren.
    Es gibt im OK auch eine Bluthauptversorgung. Diese kann durch die Verlagerung auch beschädigt werden. Dann wird’s knifflig/blutig und das sollte euer KFO wissen und auch mitteilen.
    Die Nerven werden mehr oder weniger immer beschädigt. Es sollte jedem klar sein das eine Heilung von Nerven (!) ab einem gewissen Alter einfach dauert. Ich selbst mit Ende 30 schüre hier keine Angst oder ähnliches. Immer ruhig bleiben und nicht verrückt machen lassen. Darunter fällt auch das man nicht zu viel im Internet danach sucht und liest.
    Ach ja und wie schon öfter hier gesagt, sucht euch jemanden bei dem das Bauchgefühl stimmt und nicht Bewertungen. Mein KFO hat mir die Option auch ganz objektiv gesagt und nimmt sich auch die Zeit um mir das im Detail zu erklären. Der Chirurg ist 150km entfernt. Ist mir aber bei der Kompetenz völlig egal. Wär auch nach Hamburg, Berlin oder München.
    Für die mit weiterführenden Symptomen am Körper, seit dem ich wieder eine feste Spange habe und meine Zähne sich verschieben, hatte ich keine Migräne mehr. Gesunde Zähne = gesunder Körper!
    Vor allen Dingen ist man zufriedener was sich wiederum auch auf den Körper auswirkt.
    Wenn es euch weiterbringt und danach besser ist dann macht es. Ist eben schmerzhaft und ne blöde Zeit. Geht vorbei und ihr lacht euch morgens zufrieden im Spiegel ins Gesicht.

  16. Hallo ihr Lieben,
    also zuerst mal finde ich es super wie viele Erfahrungsberichte hier stehen. Kaum zu glauben das es so viele noch gibt mit dem Unterbiss Problem. Ich bin 23 und war auch am übelegen mit der Op. Ich hatte schon als ich klein war Zahnspangen ohne Ende und trotzdem konnte mir nicht geholfen werden. Aber durch eure Erfahrungsberichte werde ich das mit der Op nicht machen. Die Risiken sind mir persönlich zu hoch. Ich habe auch eher an die Ästhetik gedacht als das es mich nervt wenn meine Zähne aufeinander prallen. Also lass ich es so wie es ist. Danke für die Erfahrungsberichte 🙂

    • Bei einer solchen Op geht es aber weder um das eine noch um das andere, das du hier nennst. Es geht vielmehr um die Gesundheit. Ich hatte einen Unterbiss von 2mm, hat nie jemand bemerkt und hab es trotzdem gemacht, weil ich sonst mit Ende 30 keine Zähne mehr hätte, da durch die Fehlstellung zu viel Druck ausgeübt wird. Inwiefern deine Fehlstellung die Gesundheit deiner Zähne beeinträchtigt, solltest du dir von einem Spezialisten erklären lassen und eventuell noch mal darüber nachdenken ob du lieber ein paar Wochen leiden oder später jahrelang Probleme haben willst. Ich kann dir mit 2 Monate Post-op sagen, keines der Risiken ist aufgetreten, nicht mal mehr die kleinste Taubheit verspüre ich noch. Solange du den richtigen KFC hast, gibt es auch kaum was zu befürchten. 🙂

    • Ich hoffe dir ist klar dass es weder um das eine noch um das andere geht. Es geht um die Gesundheit der Zähne & gesunde Zähne = gesunder Körper. Du hast jetzt keine Probleme aber meiner kann dir versichern dass du in 10 Jahren immernoch so problemlos bist mit dem Kiefer. Ich hatte eine unterbiss von 2mm keiner hat es je bemerkt und mich störte es nie hatte auch nie Probleme. Jedoch ist der Druck auf den Zähnen zu stark und mir würden die Zähne mit Ende 30 schon rausfallen. Zu den Risiken: ich hatte vor 2 Monaten die OP und es ist alles wie vor der OP nur mit richtigem Biss! Nicht mal mehr eine kleine Stelle ist taub und davor hatte ich am meisten Angst. Solange du den richtigen Chirurgen hast, sind die Risiken auch halb so wild. Die erste Woche danach ist schlimm, aber dann geht’s nur noch Berg auf. Lieber ein paar Wochen leiden, statt später jahrelang Probleme damit haben. 🙂

  17. Meine OP (UKVV) ist jetzt 3,5 Wochen her. Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut. Die ersten 2 Wochen sind nicht Ohne, da man kaum essen kann und sich dadurch richtig schlapp fühlt. Seit ein paar Tagen kann ich weiche Sachen wie Nudeln und Käsekuchen essen (das ist wie ein Festmahl!!!). Miene Unterlippe und das Kinn sind noch komplett taub und es bitzelt den ganzen Tag wie verrückt. Mein Chirurg meint, dass das normal ist und auch durchaus noch länger dauern kann, bis das wieder normal ist. Ich habe keine Splints reinbekommen, worüber ich extrem froh war. Mir wurden Gummis eingehängt, die den Unterkiefer an die richtige Stelle gezogen haben. Nach kurzer Zeit haben die Kiefer schon aufeinander gepasst und ich konnte so wenigstens Suppe mit einem kleinen Löffel essen. Die Schwellung war bei mir trotz Arnica Globuli extrem stark, blau war ich aber nicht im Gesicht (nur gelb).
    Noch ein Hinweis: Bei mir hat der KO zu Beginn der Behandlung den Abstand von den Schneidezähnen zwischen Unter- und Oberkiefer gemessen. Wenn dieser Abstand größer als 6mm ist, ist das ein Fall für die Krankenkasse. Hießt man bezahlt nur Zusätze, die nicht in die Kassenleistung fallen.

    • Hallo Brian, ich habe auch ein zurückliegenden Unterkiefer. Wenn ich vor dem Spiegel stehe und mein Unterkiefer vorschieben sehe ich wirklich unschön aus. Hervorstehendes und extrem breites Kinn. Wird das Kinn gleich mit operiert und kostet das extra?! Ich habe viele Jahre Probleme mit meinem Nacken, Schulter und lasse mich dauert einreKen. In’s wischen weiß man das es von der fehlstellung vom Kiefer kommt. Deswegen werde ich mich operieren lassen.
      Aber dieses unförmigen Gesicht bei hervorgezogenem Unterkiefer macht mir Angst. Hattest du ähnliche Befürchtungen? !

  18. hallo 🙂 ich hab die op jetzt auch hinter mir da ich ir bei einem sturz einen kieferbruch zugezogen habe. bin bereits in der 5 woche nach der op. Schermzen habe ich nicht und taubheit hatte ich zum gluck auch nie. Die Platten bleiben bei mir drin.
    Nun kann ich meinen Mund noch nciht ganz öffnen. Wie lange braucht das ca bis es wieder so weit aufgeht wie vorher ?
    ausserdem habe ich ab und zu ein knacken im kiefer. Das kommt aus keinem bestimmten grund sondern imm willkürlich. tut auch nicht weh aber ist eben seltsam. passiert so zwei bis dreimal am tag das knackt. hatte das noch jemand und weis warum da so ist ?

    danke und lg 🙂

    • Hallo Selina,

      ein deutliches Knacken bedeutet, dass etwas im Kiefergelenk nicht paßt. Wenn Du Deinen Mund nicht weit öffnen kannst deutet das ebenfalls darauf hin. Es kann sein, dass durch Deinen Sturz eventuell auch noch muskuläre Blockaden vorhanden sind, die in der Klinik nicht mitbehandelt werden, dort schaut man meist auf die Knochen…. Ich empfehle Dir einen guten Osteopathen aufzusuchen. Schon bevor Du dort einen Termin ausmachst kannst Du vorfühlen, ob er sich denn mit einer solchen Problematik auch auskennt. Bei den Osteopathen hat auch jeder seine Lieblingsbehandlungsmethode habe ich festgestellt.

  19. Hallo alle zusammen,

    ich habe meine OP im November und bei mir ist mein Unterkiefer zu weit hinten, deshalb muss es nach vorne verschoben werden. da es aber wenn man das Unterkiefer nach vorne verlegt, nicht schön aus sieht sagt mein Arzt muss ich auch noch das Oberkiefer verschieben. Meine Zahnspange habe ich jetzt schon über ein Jahr und habe sie auch während der OP noch und danach sollen es nur noch ein paar Monate sein bis sie raus kommt. jetzt meine Frage mein Arzt sagt mir wenn ich diese Operation nicht mache bekomme ich später Probleme mit meinen Kiefer. Wenn ich mir meine Zähne jetzt so anschaue nicht dass es unbedingt nötig wäre, ich meine wenn ich zubeiße sieht man schon das mein Unterkiefer eher weit hinten ist, aber ich weiß eben nicht…wenn ich mir hier so eure ganzen Berichte durchlese, fange ich an langsam zu zweifeln ob ich die OP tatsächlich machen soll. Kann mir jemand weiterhelfen was ich jetzt machen soll? bin leicht überfordert mit dem ganzen:(

    • Liebe Anni,

      vielen Dank für deine Frage. Leider wird dir von extern niemand wirklich sagen können, ob du es machen sollst oder nicht. Man muss sagen: In den allermeisten Fällen geht ja auch alles gut und es sieht besser aus. Allerdings sollte man wirklich abwägen, ob man die Risiken in Kauf nimmt. Wenn meine Lippe jetzt für immer in Abständen mal brennt, drückt und das Gefühl eigentlich komplett anders ist als vorher und als oben, dann hätte ich es lieber nicht gemacht. Allerdings hat ein guter Freund die gleiche OP komplett ohne Probleme absolviert und ist sehr glücklich mit dem Ergebnis. Von daher kann man es wirklich niemanden abnehmen. Notfalls Zweit und Drittmeinung einholen von anderen KFOs, ob es wirklich nötig ist und dann entscheiden. Das ganze ist schon eine große OP – da solltest du gut überlegen und abwägen vorher.

    • Ich habe auch etwas Angst vor der Op die bei mir 2017 ist wen ich das hier lese.
      Aber bei mir ist es so das der Kiefer b und zu knackt beim essen im Gelenk😕.

    • Hallo Anni,
      ich bin auch schon seit einiger Zeit in Behandlung und trage meine Spange seit ca 6 Monaten. Bei mir hat es mit einem Druck im Kopf angefangen und mit Schmerzen in linken Kiefergelenksbereich, weil bei mir der Diskus verschoben ist, das heisst, dass bei mir die Kiefergelenke aufeinander reiben. Diese Verschiebung kommt durch die Fehlstellung meiner Kiefer. Da die Ursache für meine Schmerzen nicht direkt herausgefunden wurde, habe ich eine zeit lang damit gelebt (mehrerer Jahre). Bei mir sind beide Kiefer zu weit hinten. Als Folge sieht man bei mir, dass das Kiefergelenk abgetragen wurde. Ausserdem wird dieser Druck den ich in meinem Kopf habe, von Zeit zu Zeit intensiver. ich kenne Personen persönlich die diese OP hinter sich haben, und die mir erzählt haben, dass diese Kopfschmerzen, bzw, der Druck im Kopf weg geht danach und auch keine Nackenschmerzen mehr auftreten. Gegen die Taubheit in der Unterlippe hat sich eine Bekannte von mir mit Akupunktur behandeln lassen, was bei ihr sehr gut angeschlagen hat. Ich habe zwar auch Bedenken vor dem Eingriff, weil ich mir alles mögliche ausmale danach, da ich aber Sorgen wegen meinem Kiefergelenk habe, und auch nicht mit weiteren Folgen wie den Druck in meinem Kopf und Schmerzen im Wangenbereich leben möchte, habe ich mich entschieden, den Eingriff durchführen zu lassen. Wenn du dir nicht sicher bist dann lass dich von dem Chirurgen über die Folgen aufklären, die bei der Fehlstellung eintreffen könnten, die bei dir besteht. Wenn du dir ein klareres Bild davon machen kannst, wird dir die Entscheidung bestimmt einfach fallen. Ich bin auch bei 2 verschiedenen Chirurgen gewesen, weil ich 1. gut aufgeklärt werden wollte und 2. einen Arzt finden wollte, bei dem ich mich wohl fühle. Wenn du dieses Gefühl noch nicht hast, dann würde ich weiter schauen, damit du mit einem guten Gewissen den Eingriff durchführen lassen kannst.

      • Hallo Pelin,
        Hallo sharingexperte,

        ich habe jetzt nochmals mit meinem Zahnarzt gesprochen und er wird mir in einer weiteren Sitzung alles genau erläutern warum und wie genau ich das machen muss. zum Glück. bin etwas erleichtert. Habe auch inzwischen mit einem guten Freund gesprochen, der auch das Kiefer unten und oben operiert hat gesprochen. aber wie ihr schon sagt, die Entscheidung kann mir keiner abnehmen. ich bin überzeugt dass ich im nachhinein vielleicht froh bin den Eingriff gemacht zu haben, aber ich habe einfach angst von den Schmerzen, dass ich lange nichts essen kann macht mir am meisten zu schaffen, denn ich würde gerne auch in den Urlaub fahren mit meinen Freund aber so wird alles flach fallen. Einfach die lange Zeit nach der OP macht mir wirklich zu schaffen. Könnt Ihr mir einige Tipps geben wie ich alles am besten nach der OP mache ??
        Vielen Dank

  20. Hallo ich heiße Maurice und bin 14 Jahre alt in 2 Jahren oder vielleicht auch früher bekomme ich auch eine Kiefer op.Ich muss zugeben ich hab schon angst… es kann dabei so vieles schief gehen. Was mich zu meinen Fragen bringt
    1. Wie sehr wird es überhaupt weh tun?
    2. Kann ich dabei sterben?
    3. Wie fit ist man nach der op oder um es ?anders zu fragen kann man dann noch trainieren?
    4. Ich habe im Text gelesen das schrauben und platten eingesetzt werden bleiben die für immer,sieht man die ?
    Würde mich über antworten freuen
    Vielen Dank…

    • Hi Maurice,

      1. Jeder Mensch ist anders. Bei mir tat es nicht wirklich weh, da es gute Schmerzmittel gab. Was jetzt wehtut ist die Unterlippe durch einen offenbar irritierten oder geschädigten Nerv

      2. Sterben kannst du immer und überall. Auch eine Narkose birgt ein Risiko, das aber vorher sehr genau untersucht wird. Die Wahrscheinlichkeit dass du im Straßenverkehr verunglückst wird um ein Vielfaches höher sein

      3. Nach der OP ist erstmal kein Training angesagt sondern Ruhe. Für mindestens 4 bis 6 Wochen. Weil du nichts oder nur wenig essen kannst, wirst du auch keine Energie haben für viel Sport 😉

      4. Die Schrauben und Platten werden in der Regel nach ein paar Monaten entfernt (muss nicht, ist aber wohl empfehlenswert). Sehen und spüren tut man sie nicht.

  21. Hallo zusammen,
    ich habe meine OP am 7 Juni 2016 gehabt. Die Op ist jetzt ein Monat her und es ist eigentlich alles ganz gut verheilt, nur mein Kinn und und meine Unterlippe ist noch taub und ich habe auf der linken Seite des Kiefergelenks Schmerzen bekommen. Dadurch habe ich auch Ohrenschmerzen auf der linken Seite bekommen. Ich nehme Ibuprofen dagegen. Weiß jemand wie lange die Schmerzen andauern oder hat jemand die sselbe Erfahrung? Ich mache mich allmählich sorgen, die Schmerzen lass mich Nachts manchmal nicht richtig schlafen..

  22. Hallo ihr Lieben,

    wer von euch hat schon Erfahrungen mit folgenden Chirurgen gemacht:
    1. Prof. Dr. Lindorf aus Nürnberg (soll einer der Besten in Deutschland sein)
    2. Profl. Dr. Kater aus Bad Homburg (soll ebenfalls einer der Besten in Deutschland sein)

    Hintergrund zu meiner Frage ist:
    Ich habe keinerlei Beschwerden mit den Zähnen bzw. dem Kiefer oder sonstige Probleme mit dem Rücken etc. Allerdings steht mein Unterkiefer „optisch“ leicht nach vorne. Das Ganze hat jedoch nichts mit dem Unterkiefer zu tun, sondern mit meinem zu schmalen Oberkiefer (hätte ich nie gedacht, da ich immer davon ausging, dass es am Unterkiefer liegt). Anhand der Abdrücke, die mein KFO genommen hat, sieht man jedoch ganz genau, dass mein Oberkiefer zu schmal ist.

    Obwohl ich keine Beschwerden habe und das Ganze bei mir eher nur ein rein optisches Thema ist (Ästhetik), hat man mir folgendes Empfohlen:
    1. Operative Gaumenerweiterung, damit der Oberkiefer nicht mehr zu schmal ist.
    2. Zahnspange um alle Zähne in „Position“ zu bringen
    3. Abschluss: Op des Ober- und Unterkiefers („Bimax OP“) um die leichte Fehlstellung von wenigen mm zu korrigeren.

    Ich habe das Gespräch mit dem ersten Chirurgen (Dr. Kater aus Bad Homburg) hinter mir und bin schockiert und erschüttert, wie wenig ich informiert wurde und was der liebe Herr Dr. so alles von sich gegeben hat. Anbei ein paar Zitate von Dr. Kater während der Disgyn. Erstberatung:

    Zitat 1: „Ihr HNO Arzt hat keine Ahnung, wieso hat er Sie überhaupt an der Nasenscheidewand operiert? Er hätte sich erstmal Ihren Kiefer anschauen müssen“ (nur zur Info: Die Nasenscheidewand OP war die beste Entscheidung meines Lebens, da ich massive Probleme mit dem Atmen durch die linke Nasenhöhle hatte. Seit der OP und der ausgezeichneten Arbeit des damaligen Chirurgen aus Frankfurt habe ich keinerlei Probleme mehr mit der Nasenatmung. Es war somit die beste Entscheidung meines Lebens und Dr. Kater hat versucht die Arbeit „schlecht zu reden“ und mir gleichzeitig einzureden, dass er das Problem durch eine Kieferkorrektur gelöst hätte.)
    Zitat 2: „Nach wenigen Tagen nach der Bimax OP bzw. maximal einer Woche sind Sie wieder fit und können arbeiten. Es ist eine Sache von einer Woche. Länger fallen Sie arbeitsbedingt nicht aus.“ (An dieser Stelle musste ich schmunzeln, da ich mich zuvor gründlich über die OP informiert hatte und allein durch gesundem Menschenverstand weiss, dass man nach einer 3 fachen Kieferfraktur, denn nichts anderes ist diese OP mit GNE/Gaumennahterweiterung nicht nach fünf Tagen wieder arbeiten fit ist bzw. arbeiten kann.)

    Nach ca. 10 Minuten hat Dr. Kater den Raum verlassen und mich einem „Helfer“ übergeben, der zuvor weder vorgestellt noch angekündigt wurde. Von Nervenschäden oder Langzeitfolgen nach der OP war nicht eine Sekunde lang die Rede. Es wurde alles einfach nur schön geredet und gemäß „wir machen solche OP’s hier jeden Tag“ sehr sehr klein geredet.

    Das war meine Begegnung mit Dr. Kater im Juli 2016. Zu seinem Können als Chirurg kann und werde ich nichts schreiben, da ich damit keine Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht ist er sogar ein sehr guter Chirurg, ich weiss es nicht. Von daher meine Bitte an euch, Eure Erfahrungsberichte mit ihm zu teilen.

    Ich habe nächste Woche erstmal einen Termin bei Dr. Lindorf in Nürnberg. Werde danach ebenfalls ausführlich berichten.

    Viele Grüße
    Markus.

    • Als schnelle Antwort würde ich immer sagen: Wenn keine wirklichen Probleme bestehen, dann nicht eine solche OP machen. Bei mir waren zwar Probleme da (eher optisch aber lt. Arzt langfristig auch am Gelenk) aber hätte ich gewusst, dass meine komplette Unterlippe nach 2 Jahren (und vielleicht für immer wenn ich Pech habe) noch immer täglich schmerzt und brennt, hätte ich es nicht machen lassen. Also ich würde es nur machen, wenn es wirklich und von mehreren KFOs bestätigten Handlungsbedarf gibt.

    • Hallo Markus,
      ich empfehle Dir, Dich einmal mit der Methodik des Bionators auseinander zu setzen. (Sehr erfolgreich arbeitet Dr, Treuenfels aus Eutin zum Beispiel damit.)Vorrangig wird diese alternative Methode bei Kindern eingesetzt, ich habe aber auch schon Erwachsenen Patienten mit Bionator kennen gelernt. Niemals wieder würde ich mich freiwillig einer OP im Kieferbereich unterziehen! Die Schulmedizin erläutert einem nicht die kausalen Zusammenhänge aller Muskeln und Faszien im Körper, die bei Veränderung des bestehenden und funktionierenden Systems riesige Auswirkungen auf den Rest des Körpers haben. Da es sich bei Dir „lediglich“ um ein optisches „Problem“ handelt rate ich Dir von einem chirurgischen Eingriff ab. Alles Gute,
      Carmen

  23. Ich hatte mein UK-OP am 25.5 und kann Deinen Bericht nicht bestätigen.
    Wenn ich mir den Bericht vorher durchgelesen hätte, ich weiß nicht ob ich die OP gemacht hätte.

    Bei mir war die OP an einem Mittwoch und Freitag wurde ich Entlassen. Essen ging theoretisch sofort nach der OP. Die ersten Tage kann man nichts kauen dh. nur Flüssiges oder Püree.

    Bei mir ging alles ohne Komplikationen ab. Das einzige Problemchen ist daß der Nerv zum Kien leicht irritiert ist. Mein größtes Problem habe ich zZ mit der Mundöffnung 16 mm, es wird aber mehr. Aber das ist aber auch schon.

    Ich habe mir zuvor zu viele Sorgen gemacht. Wichtig war mir einen erfahrenen und renommierten Chirurgen/in zu haben, welche diese OP schon oft gemacht hat, und dabei wenige Komplikationen hat. Meine Kieferorthopädin und die Chirurgin arbeiten schon seit Jahren zusammen – das gibt eine schon ein gutes Gefühl.

    • Das freut mich, auch positive Stimmen zu lesen! Bei mir hat sich leider offenbar eine Neuralgie gebildet, d.h. der Nerv ist permanent unter Strom und schmerzt. Es gilt nun herauszufinden, wie man das abstellen kann.

      • Hallo sharingexperte,
        Ich hatte am 25.1.16 meine UKVV die op war ok ich konnte danach auch gleich wieder essen. Mein Chirurg meinte, dass das Gefühl nach 3 Monaten wieder kommt. Ich spüre wirklich was aber das fühlt sich nicht gut an. Es zieht und pocht. Es ist auch ziemlich kälteempfindlich im Mund. Wenn ich auf meine Wangen beiße, fühlt es sich an wie tausend Ameisen… Ich habe Angst, dass es zu einem Dauerschmerzempfinden wird. Das macht mir Angst. Wenn ich deinen Bericht lese dann verlässt mich meine Hoffnung 😦

    • Hallo Bernd,

      Du bist einer der wenigen, die fast nur gutes über die OP erzählen. Bei wem wurdest du operiert? Bei mir steht die OP an beiden Kiefern und möchte sie machen lassen weil ich sie brauche, bin aber auch sehr skeptisch. Würd mich über eine Empfehlung freuen!

  24. Hallo zusammen,
    ich habe auch so einen eingriff vor mir , ich trage schon seit 1 1/2 Jahren feste Zahnspange und werde sie wahrscheinlich noch eine Weile tragen bis alles gerichtet ist , dann ist die OP geplant. Die Kosten übernimmt die KK . Ich habe das ganze vor 1 1/2 Jahren unterschrieben doch bin mir nicht mehr sicher ob ich die OP machen soll oder nicht. Meine Frage ist was ist wenn ich mich jetzt gegen die OP entscheide, bekomme ich Probleme mit der KK wegen den Kosten da Die gesagt haben das Sie die Kosten übernehmen wenn ich das ganze bis zum Schluss mitmache. Danke im voraus

    • Hi, ich habe mich gerade kurz vor der OP gegen den Eingriff entschlossen. TK hat 80% von den Kosten bisher übernommen, ich 20%. Hab soeben mit der TK gesprochen, was passiert ist dass sie mir die 20% ohne OP nicht erstatten – sonst gibt es keine zusätzliche Kosten.
      Am besten mit deiner KK offen klären.

  25. Hallo ,

    habe mich vor 4 Wochen einer Weisheitszahn op unterzogen. Jetzt ist mir nach ca. 4 Wochen der Unterkiefer angebrochen ,habe auf ein Brötchen gebissen. Bin gestern vom Kieferchirurgen mit 4 Schrauben und Drähten versehen worden. Kann den Mund nicht mehr öffnen und der heilungsprozess soll 4 Wochen dauern . Ich kann mir nicht vorstellen 4 Wochen mit geschlossen Mund zu leben und nur flüssignahrung zu mir zunehmen.. Wie ist eure Erfahrung und wie ist es wenn die Drähte wieder rauskommen .. Habe auch gelesen, dass es Alternativen mit Gummi gibt. Freue mich auf Antworten.

    Vielen Dank im Voraus

  26. Hallo!
    Ich bin weiblich, 35. Ich hatte im Oktober 2015 eine Oberkiefererweiterung-OP. Die OP verlief gut und ich hatte keine Schmerzen. Ich war damals von Montag (OP war am Dienstag) im KKH, danach eine Woche zu Hause und dann bin in schon in die Arbeit gegangen. Mit einem GNE-Gerät wurde mein Oberkiefer um insgesamt 13mm erweitert, ich hatte eine Zahnlücke von 7mm :-((. Ich hatte Angst, dass ich schlecht sprechen werde, da ich beruflich u.a. in einer telefonischen Kundenbetreuung tätig bin. Ab Dezember war ich schon ganz fleißig am telefonieren, es war nicht schlimm. Ende Januar bekam ich die feste Zahnspange oben und unten. Heute hab ich keine Zahnlücken mehr, die Zähne sind total gerade (ich hatte einen Fehlbiss von 11mm). Im Herbst ist die Unterkiefer-OP geplant. Mein Arzt hat seine Praxis direkt im Krankenhausgebäude und macht pro Jahr ca. 20.000 OP und ich wurde sehr gut informiert. Ich hab mich nach der OP genauso gefühlt, wie er es beschrieben hat und er hat mir damals versprochen, dass ich keine Schmerzen haben werde. Hab heute diesen Chat entdeckt , weil ich die Erfahrungen mit Unterkiefer OP lesen wollte. Es ist schon Wahnsinn, wieviele Menschen ihre Kiefer korrigieren müssen. Werde mich natürlich wieder melden, wenn ich die OP überstanden habe.

  27. Hallo, meine OP war am 22.3.16. Diese Risiken mit dem Nerv wusste ich vorher und mein Arzt hat mich darin gut beraten. Beim Unterkieferbruch gibt es verschiedene Methoden, entweder der Bruch ist nah am Nerv und demnach ist die Gefahr hoch, das dieser beschädigt wird oder der Bruch ist weiter hinten, dann ist die Gefahr höher, das der Bruch nochmal reißt, wenn ihr den Kiefer zu früh belastet. Mein Arzt hatte seit er die zweite Methode praktiziert keinen Nervschaden mehr, das ist doch eine ziemlich gute Statistik … Ich habe mein Kinn und auch meine Lippen noch am selben Tag der OP gespürt ohne irgendwelche Irritationen … Dafür waren aber meine Wangen taub bzw sind es noch teilweise, da die ganzen kleinen Nerven durchtrennt wurden und diese sich jetzt regenerieren müssen. Ich habe zwei Platten im Knochen die den Kiefer halten und vier Schrauben für die Gummis, ich war 2 Tage nach der OP im Krankenhaus, hab dann meine Schiene und die Gummis bekommen, durfte die aber zum Essen selbst raus und rein machen. Oh und essen kann ich von Beginn an alles, solang es püriert ist … Die Gummis trage ich jetzt immer noch nachts, da der Bluterguss im Kiefer/Gelenk jetzt erst langsam zurück geht …

  28. Wichtig für alle, die auch so eine OP vor sich haben: Es gibt eine schonendere OP-Methode, bei der nur 4 Schrauben, aber keine Platten mehr eingesetzt werden. Der Mund wird nicht zugeschnürt, man kann den Mund nach der OP sofort öffnen und nach einer Woche schon wieder weiche Kost kauen.
    Informiert euch unbedingt, ob euer Chirurg diese neuere Methode anwendet und fahrt zur Not 300km mehr zu einem anderen.

      • Hallo,
        das weiß ich leider nicht. Ich kann dir nur einen Chirurgen sagen, bei dem ein Bekannter von mir vor einigen Monaten am Unterkiefer operiert wurde: Prof. Paulus in München. Er soll über 20 Jahre Erfahrung haben und hat diese OP-Methode wohl auch selbst mitentwickelt. Frag am besten dort direkt an.

      • Habe auch diese Methode gemacht mit den 4 Schrauben hatte keine Platten oder Sonstiges. Allerdings kanst du dein Keifer nicht direkt nach de OP gleich öffnen das ist auch mit Schmerzen verbunden, der Kieferknochen wird nur von den Scrauben zusammengehalten also noch instabil man hat aber den Mund nicht zugeschnürt ist vieleicht angenehmer für sich selbst.
        Mein Chirurg war Dr. Dr. med. Alfred Künzler in Winterthur (Schweiz)

    • Kann mir vllt jemand sagen wie lange man krankgeschrieben wird?
      Werde im august ne ausbildung anfangen. warte noch auf die Genehmigung meiner krankenkasse(antwort wird bestimmt positiv) dann die op starten. Möchte natürlich nicht mit nem krankenschein anfangen

      • Also bei mir waren es ab OP-Tag 2 1/2 Wochen .. Denke das kommt immer darauf an wie der Heilungsverlauf ist!

      • Hallo Ayşe. Ich lag 1 Woche im Krankenhaus und war dann 15 Tage krank geschrieben. Hätte ich weiter zu Hause bleiben wollen, hätte mein Arzt mich noch eine weitere Woche krank geschrieben. Ich wollte aber nicht mehr zu Hause bleiben
        LG

      • Es gibt beide Verfahren. Das „danach“ ist wohl moderner, letztlich muss das dein Arzt vorschlagen

    • Ohne Platten kann ich mir das ganze nicht vorstellen! Schließlich halten die Platten ja den Kiefer-Bruch zusammen! Und die vier Splints im Kiefer, an denen du dann die Gummis hängst, ist eine gängige Methode (Manche setzen auch gar keine splinte, sondern die Gummis werden an den Brakets gehängt). Früher wurde dir der mind mit Drähten zugeschnürt, aber das ist ziemlich veraltet …

      • Doch, es scheint auch ohne Platten zu funktionieren. Dabei wird der Knochen zackenförmig durchtrennt und ein Stück nach vorne gezogen, sodass man die beiden Knochenhälften direkt aufeinander schrauben kann. An der Schnittstelle ist der Knochen dann natürlich nur noch halb so dick, aber man muss sich keine Sorgen wegen der Stabilität machen und die Knochenmasse bildet sich auch binnen weniger Monate zurück.

      • Hallo ihr lieben ich weiß nicht wie alt der Thread jetzt ist,aber ich muss dringend antworten.
        Ich habe dieses Verfahren angewandt bekommen und habe nur die Schrauben und nicht die Platten.
        Ich kann leider kein Bild posten aber ich habe mein Röntgenbild abfotografiert.
        Splint sind nicht die Schrauben für die Gummis sondern die plasteschiene der ok und uk miteinander verbindet damit sich der uk nicht verschiebt und ihr die optimale zahnstellung bekommt.
        Unangenehmes Ding und ich bin froh wenn es raus kommt.
        Meine OP ist nun Mittwoch 4.5 gewesen,am 6.5 dürfte ich nach Hause und bis auf die Schwellung,nicht essen und nicht reden geht es mir gut.

  29. Hallo!
    Ich komme morgen ins Krankenhaus und habe am 18.03. meine Kiefer Op.
    Ich habe seit ca. 8 Jahren Kieferschmerzen (Überdehnung des Kiefers seit der Weisheitszahn-OP) und meine Ärztin ist der Meinung, dass mir diese OP hilft. Wenn ich deinen Bericht lese bekomme ich ein bisschen Angst, dass es die richtige Entscheidung war. Aber ich war schon bei so vielen Spezialisten, die mir keinen Rat geben konnten.
    Ich werde euch berichten, wie es mir ergangen ist.
    LG Andrea

    • Hallo noch mal….
      Ich habe jetzt meine OP hinter mir..
      Ich bin eine von den 5% der Patientinnen die ihre Unterlippe spüren. Ich versuche heute meinen ersten Tag ohne Schmerzmittel und es läuft gut. Ich habe nur jeweils 3 Schrauben im Kiefer. Ich kann meinen Arzt (Dr. Kosarevic – KH Wels/OÖ), obwohl er sehr wortkarg ist, empfehlen.
      Es freut mich sehr, dass bei mir alles gut gegangen ist.

      • Hallo,
        herzlichen Glückwunsch! !! Aber du bist nur eine von 5%? Die ihre Unterlippe spürt?? Das macht mir doch etwas Angst. Bei mir wird zwar der Oberkiefer nach vorne verlagert aber in der Oberlippe nichts spüren zu können genau so doof.
        Lg
        Mai

      • und die anderen 95% spüren ihre Unterlippe lebenslang nicht oder nur vorübergehend?

      • Normalerweise nur vorübergehend. Es besteht aber das Risiko (darüber wirst du natürlich vorher aufgeklärt) dass der Nerv bei der OP beschädigt oder durchtrennt wird und dann ist das Gefühl wirklich für immer weg. Mein Chirurg meinte aber, dass das in den 20 Jahren, wo er das macht, noch nicht vorgekommen ist. Mein Tipp: Suche dir einen Spezialisten, der die neuere Methode ohne Platten beherrscht, dann ist es sehr unwahrscheinlich dass etwas schief geht.

  30. Hallo, zuallererst entschuldige ich mich für meinen langen Text. Meine Kiefer-OP war am 20. Januar 16. Ich habe alles soweit gut überstanden aber das mit dem Essen ist schon ziemlich blöd. Auch die Taubheit. Mein Problem ist aber jetzt dass ich auf der linken Seite von meinem Hals, da wo der Lymphknoten sitzt eine Schwellung habe, seit fast 2 Wochen. Anfangs war das sehr schmerzhaft obwohl ich wenige Tage davor gar keine Probleme mehr hatte außer mit dem öffnen des Mundes. Ich bin nach 5 Tagen zum Arzt weil es einfach nicht besser wurde. Er sagte dass ich dringend Antibiotikum brauche und am nächsten Tag wieder kommen soll und wenn es dann nicht besser ist, ich wieder Stationär muss, damit man mir das Antibiotikum direkt injiziert. Und er schien wirklich besorgt zu sein. Als ich am nächsten Tag hingegangen bin war es schon ein bisschen besser, aber leider ist mein Arzt dann in den Urlaub und der andere Arzt der mit in der Praxis ist behandelt mich nun. Ist ein netter Kerl aber er war gar nicht aufgeklärt und ich musste ihm alles neu erklären. Er sagte nehmen Sie weiter das Antibiotikum und dann kommen sie in ein paar Tagen zur Kontrolle wieder. Ja das habe ich dann auch gemacht, die Schmerzen waren weg, die Schwellung wurde weniger, aber war noch immer da. Dann fing plötzlich mein Kieferknochen auf der Seite der Schwellung an weh zu tun. Der Arzt sagte es sei normal, ich muss bedenken mir wurde der Kiefer gebrochen und da sind schmerzen normal und das eine Schwellung ja nicht sofort abklingt. Das war beim letzten Termin, am Montag. Ich war beruhigt. Jetzt aber fangen die Schmerzen wieder an stärker zu werden und ich habe das Gefühl, dass es auf der rechten Seite von meinem Hals auch anfängt. Jetzt habe ich morgen wieder einen Termin und muss mir wahrscheinlich wieder anhören, dass das normal ist. Ich mache mir aber ehrlich gesagt sorgen, weil es ja wieder schlimmer statt besser geworden ist, trotz Antibiotikum was ich regelmäßig eingenommen habe. Gibt es noch jemanden der sowas hatte oder so etwas ähnliches und mich bitte beruhigen kann ? Ich hab solche Angst, dass da doch etwas schlimmeres ist und ich wieder unters Messer muss😭

    • Hallo cindy, meine Tochter ist im März operiert worden und hat seit Juni einen geschwollenen Lymphknoten am Hals. Sie hat schon 3 mal Antibiotika durch und die Schwellung kommt immer wieder und ist ganz verhärtet. Inzwischen ist sie ganz verzweifelt und ihre Ärztin weiß auch nicht weiter. Darf ich fragen, ob und wie dir geholfen wurde?

  31. Hallo, meine Op ist schon etwas länger her (Aug 2003). Hatte eine Unterkiefervorverlagerung.Auch ich lebe seitdem mit einem Missempfinden an der linken unteren Lippe. Anfangs war es ein kribbeln ( die ersten Jahre) mittlerweile merke ich es gar nicht mehr.

    Was mir mehr zu schaffen macht, ist, meine Kiefergelenke. Eigentlich sollte die Op ja die Funktion verbessern. Leider ist das Gegenteil passiert( was sich auch erst Jahre danach geäussert hat). Habt Ihr Erfahrung mit Spätfolgen? Und wie geht es Euren Kiefergelenken? Wünsche allen weiterhin gute Besserung.

    Viele Grüsse Bianca

    • Hallo Bianca,
      ich hatte mich hier auch angemeldet, um Menschen mit Spätfolgen nach einer solchen OP zu finden. Mein UK ist 1997 aufgesägt und wie eine kleine Schublade vorgezogen worden. Die so zwischen den Zähnen entstandene Lücke ist durch abschleifen von 4 gesunden Backenzähnen und einer Brücke auf jeder Seite geschlossen worden. Dies ist gemacht worden, weil mein UK nach damaliger Sicht zu klein war. Heute weiß ich, dass sich das von selbst geregelt hätte…
      Nach ein paar Jahren fingen bei mir die Rückenschmerzen an, bis zum Bandscheibenvorfall im unteren Bereich und im Halswirbelbereich. Ich knirschte mit den Zähnen, die Zähne verschoben sich im Mund. Sie sind mittlerweile flach abgeknirscht, kein Zahn passt mehr auf den anderen. Ich bekam Migräne, Wirbelblockaden, einen Beckenschiefstand. Dieser führte dazu, dass ich meinen Beckenboden nicht mehr anspannen konnte und somit meinen Urin kaum mehr halten konnte und ich mit 30 ein künstliches Netz zur Unterstützung des Beckenbodens eingesetzt bekam. Dieses Netz ist im übrigen verrutscht, so dass ich die vorhergehenden Beschwerden wieder habe und dazu noch einen Gebärmuttervorfall. Ach ja: wegen des ständig erhöhten Druckes im gesamten Kiefer: ein gezogener Zahn, ein wurzelbehandelter Zahn, drei weitere tote Zähne im Mund. Mein Kiefergelenk ist einseitig abgenutzt, knackt und sorgt für einen Tinnitus, vermehrt Ohrenschmerzen, Beeinträchtigung des Sehnervs. Ich bin durch den ganzen körperlichen Streß sehr wenig belastbar. Ohne regelmäßige Besuche beim Osteopathen könnte ich mich vor lauter Schmerzen nicht mehr bewegen. Gott sei dank habe ich jemanden gefunden, der den Körper von Zahn bis Zeh im Zusammenhang sieht und mir mit einer Aufbissschiene und Einlagen einen stabilen, weitgehend schmerzfreien Zustand herstellen konnte. Dies ist aber nur ein Behelfszustand. Meine Zähne benötigen einen vernünftigen Biss, vorher sollten aber die toten Zähne meinen Mund verlassen… Wer bezahlt das alles? Beim Zerstören meiner Gesundheit war man mir damals gerne behilflich, beim Wiederherstellen leider keiner aus der Solidargemeinschaft. Die Schulmedizin sieht keinen Zusammenhang zwischen OP und Spätfolgen!!!! Und Ganzheitliche Medizin wird nicht von den Kassen oder nur zu einem Bruchteil von dem, was es kostet übernommen. Schulmedizinern fehlt aber der Blick für die ganzheitlichen Zusammenhänge im Körper. Ich bin allein gelassen mit den Schmerzen, der eingeschränkten Belastbarkeit und den Kosten. Ich rate jedem davon ab, sich am Kiefer operieren zu lassen!

      • Ist es denn zu 200% sicher, dass das ganze von der Kieferoperation kommt?

        Im übrigen denke ich, dass man solch eine OP nur macht wenn es wirklich notwendig ist und ggf. eine zweite oder dritte Meinung einholt! Diejenigen die sich zu so einer OP entscheiden werden gute Gründe dafür haben und in den meisten Fällen gesundheitliche Probleme.
        Ich glaube nicht, dass man das alles über ein Kamm scheren kann in dem man sagt „Lasst euch bloß nicht operieren sonst werdet ihr krank .. “

        Alles Gute!

      • Das klingt ja gar nicht gut, zumal es bei mir ähnlich von der Behandlung her war. Also UK nach vorn und 2 Lücken über Brücken geschlossen im Backenzahnbereich. Nun muss man sagen, dass sich ggf. auch OP-Methoden und die Medizin allgemein in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt haben. Und: Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass alle deine Beschwerden tatsächlich von der KFO kommen, oder hat das ein Arzt mal so im Zusammenhang sehen können?

      • Selbstverständlich spielt die eigene körperliche Konstitution eine sehr große Rolle.
        Will heißen, wenn man starke Muskeln hat, dann fangen die eine Menge ab. Ich habe per se ein eher schlechtes Bindegewebe und durch die Schmerzen auch nie richtig Sport gemacht.Sport habe ich wieder angefangen und es geht mir damit schon viel besser. Bei diesem komplexen Beschwerdebild ist es mit Sicherheit auch schwer zu sagen was zuerst da war. (Nach dem Motto Henne oder Ei?), nichts desto trotz denke ich, dass der Körper ein sehr empfindliches und komplexes Konstrukt ist. Wenn ich an einer anderen Stelle etwas künstlich verändere, dann hat das eine Auswirkung auf den Rest des Körpers. Kein Körperteil kann isoliert betrachtet werden. Hast Du Dich mal mit den Faszien unseres Körpers beschäftigt? Was nach meiner OP mit Sicherheit nicht berücksichtigt wurde ist, ob die Zähne gut aufeinander beißen und in einander greifen, ohne dass es an einer Stelle zu hohen Druck gibt. Zahnärzte, die sich auf CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion) spezialisiert haben, können dies sehr schnell beseitigen. Ich vertraue auf die Behandlung von Herrn Tatzel (www.zahn-zeh.de), der es als einziger geschafft hat, mich nach über 13 Jahren Leidensweg endlich nahezu schmerzfrei zu bekommen. Dies ist keinem von den vielen Schulmedizinern gelungen, die ich aufgesucht habe. Ganz im Gegenteil, mehr Operationen wurden vorgeschlagen…. Ich wünsche Dir alles Gute und empfehle Dir sehr, Dich nach einem ganzheitlich orientierten Zahnarzt, zumindest nach jemandem mit CMD Ausbildung umzusehen.

      • Hallo Carmen, da hab ich ja im Moment noch “ Glück“ , wenn ich lese was Du alles für Spatfolgen hast. Schön, dass die dich soweit schmerzfrei einstellen konnten. Aber was ist mit den ganzen Kosten!? Bestimmt musstest Du für die Brücken normal zahlen, wie jeder. Es ist ein Unding. Die Op wird mit Kfo zu 100 % getragen, und später kann man selber sehen. Meine Kiefer passen in der Zentrik nur auf 2 Zähnen zusammen, der Rest ist bis zu 7 mm verschoben. Was meine Zähne jetzt auch merken, dass die 2 Zähne im Grunde die gesamte Kaulast tragen. Zum Glück bin ich um Wurzebehandlung und Co noch gut weggekommen, aber auf der einen Seite kann ich wegen der Überbelastung gar nicht essen, da es dann schmerzt. Arbeite beim Zahnarzt daher weiss ich was man tun könnte. Evtl. noch mal Op( ob es dann (!!!) besser wird, weiss man auch nicht), oder fast alle Zähne überkronen. Wer soll das bitte zahlen!? Und gegen eine Klinik vorgehen ist wohl auch eher schwierig. Und erneute Op, kommt für mich nicht in Frage. Im Moment hab ich eine Schienentherapie, um es etwas auszugleichen, und nicht noch mehr Zahn wegzuknirschen. Wünsch Dir alles Gute weiterhin Carmen, wobei ich in Deinen Fall mich mal erkundigen würde, ob man nicht doch noch Schmerzensgeld bekommt!? Schadensersatz kann man bis zu 30 Jahre geltend machen.

        LG Bianca

      • Ja, die Kosten trägt man ganz allein.
        Hast Du denn noch weitergehende Beschwerden? Zum Beispiel Verspannungen in der Nackenmuskulatur, dem Hals, Rückenschmerzen, etc? Es ist ein Unding, dass die OP nicht begleitet wird durch Osteopathie und KFO! Die falsche Positionierung Deiner Zähne ist verantwortlich für die Überbelastung Deines Kiefergelenks. Das gilt es zwingend abzustellen. Da Deine Muskulatur sich schon auf den Fehlstand hin einpendelt, sich also an der einen oder anderen Stelle verkürzt oder verlängert wirst Du über längere Sicht auch an anderen Körperteilen Beschwerden spüren, die Du vielleicht nicht gleich in Zusammenhang mit der OP bringen wirst. Ich kann Dir meinen Therapeuten nur wärmstens empfehlen, in Kombination mit einem wirklich ganzheitlich arbeitenden Zahnarzt eine unschlagbare Kombination. (Z.B. Dr. Gerstenberg aus Lübeck.) Eine Schiene, die Deinen Biß vom Rest des Körpers entkoppelt (so dass das falsche „Stellungsmuster“ Deiner Zähne (und die damit verbundenen Muskulaturverkürzungen) nicht an den Rest des Körpers weitergegeben wird) ist der Anfang und macht Dich schnell schmerzfrei im Gelenk. Ich trage meine Schiene 24/7, da ich sonst innerhalb von ein paar Stunden Schmerzen bekomme. Alles Gute für Dich!

      • Wenn es so ist, muss man aber auch sagen dass der KFO offenbar Mist gebaut hat. Ziel soll ja eigentlich sein, dass genau so ein Biss hergestellt wird, wie er natürlich ist, also dass die Kiefer aufeinanderpassen. Wenn am Ende 2 Zähne die Last tragen, dann ist in der Planung was schief gelaufen (@Bianca). Allerdings ist es natürlich ein großer Eingriff in ein bestehendes „Ökosystem“, was eben jenes vielleicht auch aus der bahn werfen kann. Ich habe bisher nur die Nervprobleme in der Unterlippe und hoffe, dass da nichts dazukommt. Euch alles Gute!

      • Hallo Carney,
        All deine Probleme habe ich auch, bis auf das Unterleib Problem. Ich bin auch mit Beisschienen angefangen. Habe mich zudem über 8 Jahre regelmäßig einreKen lassen – Halswirbel bis zum kleinen Zeh. Doch leider hält das ganze nur für ca. 2 Wochen und ich bin wieder schief. Die Beisschiene beise ich nach ein paar Monaten durch. Ich habe sogar eine Atlas- Terapie gemacht. Inzwischen bin ich bei einem Kieferortpäden gelandet und er kann mir helfen, durch eine solche Op wie du sie nicht möchtest. Ich bin auch nicht wirklich begeistert aber wenn es eine Möglichkeit gibt wieder schmerzfrei zu sein, mache ich sie.
        Die Kosten übernehmen hierfür die Krankenkassen falls der Kieferortopäde dieses Problem erkennt. Die Bedingung ist auch eine Zahnspange zu tragen – doch es gibt inzwischen innenliegende die man nicht sieht. Ich bin inzwischen 35 Jahre und freue mich auf diese Op.
        Ich habe nur sorgen das mein makaber Kinn dann noch weiter vorsteht, doch ich hoffe das ich das gleich mitoperieren lassen kann.

  32. Hallo Ihr
    Ich plane eine OP Mitte März am Kinn, habe leider ein fliehendes Kinn und würde dies gern korrigieren lassen! Ich bin nur durch die Foren etwas verunsichert, kann mir jemand dazu etwas sagen?
    Das Kinn wird vorgeschoben, kein Implantat eingesetzt, dementsprechend natürlich auch teurer! Mittlerweile kommen mir irgendwie Zweifel! Hat jemand solch eine Korrektur machen lassen?
    Liebe Grüße

  33. Für alle die diese op schon hinter sich haben: was meint ihr zum Eingriff danach wo man die Schrauben und Platten entfernt?
    notwendig oder kann man auch ohne probleme diese op nicht machen wenn man keine probleme mit schmerzen usw. hat ?

    • Hi Leandra, ich habe es bisher drin gelassen – der arzt sagt dass sollte kein problem sein wenn es nur kleine titanplättchen sind

      • Ich hatte auch nur kleine drin..habe sie raus machen lassen….ein tag krankenhaus ist das nur..problem dickes gesicht wieder..aber vergeht schnell

  34. Ihr lieben alle!
    Meiner Tochter hatte am 29.01.16 diese nötige, dennoch unschöne Operation
    ihr wurden beide Kiefer gebrochen!
    Ich möchte euch einen super Tipp mit auf den weg geben..
    Nehmt eine Woche vor op Termin Arnika Kügelchen zu euch…3 mal täglich 5 Kügelchen…euer Gesicht wird lange nichtso dick und blau, wie ohne Kügelchen!
    Bei meiner Tochter waren alle begeistert
    zumal sie wenig Schwierigkeiten hatte beim schlucken, weil alles in allem nicht so angeschwollen ist wie bei vielen anderen Patienten!
    Ich wünsche euch alles liebe…und..Tschakka…ihr schafft das!
    Ich fühle mit euch..würde gerne mit meiner Tochter tauschen

    liebe grüße an euch und probiert es aus mit Arnika Kügelchen!

    • Hallo, meine OP war am 20.04.2016. UK nach hinten und zur Seite. Ich habe zwei Wochen vorher mit Arnika begonnen und bin dennoch so sehr angeschwollen, dass ich dachte mein Gesicht platzt gleich. Habe auch regelmäßig mit kleinen Pausen gekühlt. GRÜßE

  35. Hallo zusammen,
    Ich hatte auch am 26.1.16 meine UKVV. Was soll ich sagen, schön ist echt was anderes. Ich bin weiblich, 32 Jahre alt. Bei mir wurde der UK 8 mm vorgezogen. Mir geht es seit heute (4. Tag nach Op) wieder „gut“
    Das taubheitsgefühl habe ich auf der rechten Unterlippe und auf der rechten Kinnhälfte. Momentan stört es mich nicht all zu sehr. Manchmal pocht es da heftig und manchmal tut sich da auch rein gar nichts. Bin ja froh, dass meine Zunge nichts abbekommen hat.
    Ich hoffe nur, dass ich diese Op nie bereuen werde. Schmerzen habe ich seit gestern auch absolut keine mehr. Besser gesagt, schmerzen waren nie wirklich da. Ich hatte immer dieses „ziehen“ am Kiefer.
    Ich hoffe, alle die diese Op hinter sich haben, können mir bezüglich des Taubheitsgefühls, positiv berichten. Es macht mir schon sehr Angst
    LG
    Banu

  36. Hey wunsche dir gute Besserung selbst wenn du schon die hoffnung aufgegeben hast.
    Habe auch das problem mit der tauben lippe
    Da konnen dir deutschlands ganzen profesoren nicht helfen.
    Ich habe mir aber selbst mir geholfen
    Wurde diese Erfahrung mit dir teilen wollen weill es eventuell auch bei dir wirken konnte.
    Email checke ich nicht ab gebe dir meine zweite rufnummer *********

    Bei mir wirkt es gegen die taubheit welches mir das sprechen ziemlich erschwert

    • Hallo Serkan, danke für deinen Beitrag. Leider weiß ich nicht wie seriös er wirklich ist, da das öffentliche Posten einer Rufnummer doch ungewöhnlich ist. Wenn du wirklich helfen willst, kannst du aber gern eine Mail an mail[at]expertentexte.de schreiben.

  37. Guten Abend

    Ich habe am 20.01.15 mein ober kifer verbreiten lassen im Sommer2015 dann die Zahn spange oben und unten .
    Diesen Sommer ist die 2 op dran Unterkiefer Verlagerung .
    Mich interessiert wie lange man die Spangen nach der op noch tragen muß
    Freue mich über antworten

  38. Hallo zusammen
    Habe am 26 Jan. Meinen Termin für das CT und die splinte .habe seit 1,5 Jahren eine feste Zahnspange. Meine Frage nun, wie lange hat es bei euch von den Voruntersuchungen (planung) bis zur op gedauert?
    LG Sonja

    • Hey Sonja ist das CT bei dir ein Extra-Angebot oder ein muss, da ein CT in der Regel relativ teuer ist und die KK bestimmt nicht alle Kosten übernimmt. Ich muss bei mir die Kosten für die Splinte selbst zählen und 400€ ist ganz schön viel.
      Lg

  39. Hallo,
    ich bin 34Jahre alt, am Donnerstag startet meine Kieferop mit einem „kleinen“ Eingriff.
    Ein im Oberkiefer liegender Eckzahn und drei „versteckte“ Backenzähne werden entfernt. Dann kommen noch zwei große Op´s einmal Oberkiefer weiten und schließlich Ober-und Unterkiefer nach vorne versetzen.
    Hab gerade eben deinen Bericht gelesen. Danke erst mal.
    Wenn der Arzt einem alles erzählt, hört man zwar zu, das Ausmaß ist einem nicht bewusst. Vielleicht besser so :-)?
    Ich habe viele Anläufe gestartet, alles richten zu lassen. und viele Gründe gefunden warum ich nicht beginne oder weitermache.
    Ich bin mittlerweile Mama von zwei Jungs (4 und 11/2) sie geben mir die Kraft und den Mut zu starten.
    Ich bin soweit es durchzuziehen, ich habe einen sehr guten Chirurgen in Nürnberg dort fühle ich mich gut aufgehoben.
    Nur wegen den beiden Jungs mache ich mir Sorgen, wenn ich nicht sprechen kann, mich schonen muss. Klar ich habe meinen Mann der hilft, aber die Mama ist halt doch die Mama 🙂
    Der Große wird es verstehen, wenn ich liegen muss der Kleine nicht.
    Naja da müssen wir dann eben alle durch!
    Vielleicht habt ihr/du ja noch ein paar Tipps für die Tage danach? Danke
    Viele Grüße Doris

    • Hallo Doris, vielen Dank für deinen Beitrag und alles Gute für deine Kiefer OPs! Für die Tage danach kann ich nicht sehr viel mehr empfehlen als im Blog schon berichten 🙂 Ruhe ist wichtig, viel kühlen auch wenn es nervt. Und sich pflegen lassen – Brühe ohne Einlage besorgen und im Zweifel auch diese hochkalorischen Drinks. Schmerzmittel vom Krankenhaus mitgeben lassen. Und dann muss man es einfach aussitzen – Es ist nicht angenehm aber auch nicht ganz schlimm. Viel Erfolg!

    • Hallo alle zusammen,
      ich habe hier ja schoneinmal kommentiert, Ich habe meine OP im Oktober noch vor mir! Aber was manche hier schreiben klingt ja echt heftig! Also ich lasse mich in einem Krankenhaus operieren, welches eine spezielle Mund-Kiefer und Gesuchtschirurgie Abteilung hat. Diese altertümlichen Methoden die manche hier beschreiben machen mich echt sprachlos… Das mit dem verdrahten wird schon seit Jahren nicht mehr angewendet. (laut meinem Arzt) Aber da zeigt sich mal wieder das es gut ist sich Meinungen von mehreren Ärzten einzuholen! Ich selber habe mir kleinere Praxen in der Umgebung angeschaut, die entweder aufgrund der Unfreundlichkeit des Arztes oder der altertümlichen Methoden sofort ausgeschieden sind… Vorallem aber war mir wichtig das diesen Eingriff ein Arzt vornimmt, dessen tägliches Brot solche Eingriffe sind…Also ich kann allen denen es noch bevorsteht nur empfehlen gründlich zu recherchieren und sich zu überlegen ob man nicht doch einen weiteren Weg auf sich nehmen will! Natürlich kann kein Arzt garantieren das nichts mit den Nerven passiert, deshalb klären sie einen ja auch immer darüber auf! Aber sich von Ärzten operieren zu lassen die das ab und zu mal machen wenn sie gerade so einen Fall haben, davon würde ich absolut abraten… Sucht euch lieber einen Profi!

  40. Hallo ihr Lieben, meine Arbeitskollegin hat morgen früh ihr Kiefer OP vor sich und deshalb hab ich nochmal im Internet gestöbert. Ich bin weiblich und 35 Jahre alt. Meine Unterkiefervorverlagerung ist nun 2 Jahre her. Bei der OP war der Nerv links sehr weit vorn gelegen, sodass dieser leicht angehoben werden musste um ihn nicht zu verletzen. Auch ist der Unterkiefer beidseitig ca. 1 cm nach vorn und ein wenig geschwenkt worden. Das alles nimmt ein Nerv einem übel und dann reagiert er eher zickig. All das was hier beschrieben wird kenne ich auch. Neurologen ect. können da nicht helfen, es heißt anwarten. Und das hilft wirklich und nochwas hochdosiertes Vitamin B. Nach Recherchen im Netz und in Gesprächen mit meinen Ärzten, war das das Ergebnis. Vitamin B2, B3 und B6 sollen dort die wichtigsten sein. Aber stöbert auch mal dazu im Netz. Ich hab erst ein Jahr nach OP damit angefangen, da es ja heißt bis dahin brauch der Nerv alles danach bleibt. Aber das stimmt nicht. ICH hab zwar immer noch Missempfindungen im Unterkiefer, es ist aber deutlich besser geworden und ich kann sie auch schon mal vergessen.

  41. Hatte am 16.12 meine Bimax. Oberkiefer 3mm nach vorne, hinten 2mm hoch und vorne 1mm. Unterkiefer rechts 4mm nach hinten, links 2mm. Wurde an der Uniklinik in Bonn operiert. Operation lief sehr gut, Nerv ist verschont geblieben. Insgesamt wenig Schmerzen gehabt, aber: die ersten 2 Tage sind echt ne harte Nummer. Es ist weniger der Schmerz noch die Drainagen, sondern eher die Magensonde und die durch Schwellungen geschlossene Nase, die einen vor Herausforderungen stellt. Weil ich durch den Mund atmen musste, trocknete der schnell aus, was wiederum regelmäßiges schlucken notwendig machte und hier kommt dann der Schlauch der Magensonde ins Spiel, die eher unangenehm ist. Schlafen ging bei mir in der Zeit fast garnicht. Am 3ten Tag (2ter voller Tag nach der OP) hab ich dann um die Entfernung der sondern gebeten. Da der Heilungsprozess gut verlief (wichtig hier sind vor allem die Wunden in der Mundhöhle), würde meine Bitte erfüllt. Ab dem 3ten Tag geht es in der Tat schnell bergauf. Tage 3-5 hatte ich hauptsächlich Probleme mit den Schwellungen und dem schlafen (bin normalerweise ein sehr guter Schläfer, hatte aber Schwierigkeiten, ein- und durchzuschlafen; sehr ungewöhnliches Gefühl). Jetzt ist tag 6, bin wieder Zuhause und lese mich in den spannenden Essensplan für die nächsten Wochen ein.
    Der Mund war bei mir eigentlich zu keinem Zeitpunkt komplett zugeschnürrt, sondern wurde nur mit Gummis stabilisiert. Wegen der guten Stellung direkt durch die Operation hatte ich bis zum 5. Tag auch keinen Splint drin. Jetzt trage ich ihn so lange wie mein Kieferorthopäde es will. Zum essen und Zähneputzen nehmen ich raus.
    Wie fühlt es sich aktuell an? Oberlippe fühlt sich fast normal an, Unterlippe noch taub bis zum Kinn. Im Mund ist eigentlich noch alles taub bis auf den Raum unter der Zunge. Zähneputzen fühlt sich darum sehr komisch an, weil man kein Gefühl dafür hat, wo die Zahnbürste genau ist und wie fest man drückt. Essen natürlich auch noch sehr ungewohnt, klappt aber schon ganz ordentlich (fällt nichts runter). Mein Geschmackssinn fühlt sich ein bisschen stumpf an.
    Aufgrund von sehr gutem Kieferorthopäden und top Betreuung in der UKB ist nach stand heute alles im grünen Bereich. Ob sich die Entscheidung für den Eingriff als richtig herausstellt, muss sich noch zeigen.

  42. Hallo hatte am Montag meine OP zersägen des Unterkiefer zusätzlich einen Knochen Aufbau und Implantat Setzung und Weisheitszahn Entfernung. Wie geht es mir… Bis auf meinen Kreislauf sehr gut auch fast keine schmerzen. Durfte heute schon wieder nach Hause. Oja geschwollen ist mein Gesicht auch wie ein kleiner Hamster… Kühlen kühlen kühlen und viel Bettruhe… Ich habe einen Splint der die Position oben und unten der Zähne verbindet den ich mit zwei Gummis mit der Zahnspange verbinden muss zum löffeln von Suppe und Medikamenten Einnahme nehmen ich das Teil selbst raus. Naja mal sehn wies weiter geht.

  43. Bei mir wurde vor sehr vielen Jahren (ca. 1997) eine ganz ähnliche UK-OP durchgeführt. Mein UK-Knochen wurde allerdings nicht gebrochen sondern wie eine Schublade gesägt und nach vorne gezogen.
    Mittlerweile weiß ich, dass man vor einer solchen Untersuchung einmal beim Osteopathen abgeklärt haben sollte, ob man irgendeine Fehlhaltung einnimmt (Fußfehlstellung, Beckenfehlstellung o. ä.), da der ganze Körper miteinander zusammenhängt vom Kopf bis zum kleinen Zeh! Eine solche OP hat riesige Auswirkungen auf den kompletten Rest des Körpers und muss deshalb alles Aspekte dieses Körpers mit einbeziehen.
    Ich habe alle Spätfolgen mitgenommen die es wohl gibt und suche Betroffene, bei denen es ähnlich ist zum Erfahrungsaustausch. Nur zu gerne würde ich diese OP ungeschehen machen!

    • Hallo, ich habe deine Probleme jetzt, deshalb hoffe ich das sie nach der OP verschwinden.
      Dein Kiefer scheint jetzt korrekt zu sein – klar hat der Körper anpassungsschwiergkeiten.
      Google mal: Atlantotec oder Atlas-Terapie, ich glaube das könnte dir alle Probleme nehmen.
      Wäre zumindest ein Versuch. Leider zahlt diese Terapie nicht die Krankenkasse aber sie kostet auch nur ein paar hundert.
      Auf der Internet – Seite findest du ein gut erklärtes Video. Vieleicht hilft es dir!

    • Ja, die Problematik ist an Unterlippe und darunter nach wie vor da (Kribbeln, deutlich zu viel Gefühl…). Der Arzt will nun versuchen, den Nerv einmal via Anästhetikum betäuben und schauen ob es eine Schleife im Gehirn ist die so unterbrochen werden kann.

  44. Oh das mit deinem Nerv macht mir ja nicht wirklich Mut. Meine OP ist jetzt am Montag den 14.12.15 und ich habe so wahnsinnig Angst davor.
    Vor allem mit dieser Nerven Geschichte.
    Und das der Kiefer zugeschnürt wird finde ich jetzt auch nicht unbedingt so prickelnd, wobei mir das ja bekannt war.
    Drücke dir die Daumen das der Nerv sich erholt.
    Hatte einen durchtrennten Nerv im Unterschenkel meines Beins und auch nach 6 Jahren ist das nervige prickeln und die Gefühlsstörung leider noch vorhanden.

    • Meine OP ist erst nächstes Jahr…
      Aber was ich nicht so ganz verstehe ist, dass das hier noch so viele schreiben das deren Kiefer noch zugeschnürt werden soll! Mein Kieferchirurg hat gesagt das er die Methode viele Jahre nicht mehr praktiziert und das sehr altertümlich ist! Meine Kiefer werden nach der OP lediglich mit Gummis eingehangen. Zuschnüren klingt echt brutal…
      Habe mich allerdings auch lange nach einem Arzt umgesehen und hab mich nun für ein Krankenhaus entschieden die eine spezielle Mund- Kiefer und Gesichtschirurgieabteilung haben. Die einzelnen Ärzte hier im Umkreis machen sowas 1. nicht oft genug um ihnen vertrauen zu können das und 2. haben sie auch oft noch sehr altertümlich gearbeitet! So eine OP sollte nur jemand durchführen der das tagtäglich macht und nicht wenn es 10 Mal im Jahr vorkommt…

      • Hallo Kati,
        Mach dir keine Sorgen, mein Mund wurde auch nicht verdrahtet. Ich habe einen sog. Splint drin, eine Art Beißschiene, und meine Kiefer werden mit Gummis ruhig gestellt. 🙂

  45. Hallo ihr Lieben 🙂

    Bei mir steht bald auch die OP an und ich habe noch einige Sorgen. Wäre irgendjemand so lieb und würde die Email Adresse austauschen, um mir ein paar Fragen zu beantworten?

    Viele Grüße und großes Danke im Voraus!

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